Das Versprechen

Das Versprechen

ZDFneo
Das Versprechen

Das Versprechen

Kriminalfilm

Der Kriminalbeamte Jerry Black nimmt einen Fall an, bei dem ein kleines Mädchen ermordet wurde. Er verspricht der Mutter, den Mörder zu finden, und kommt auf die Spur eines Triebtäters. Die brutale Tat an dem Kind schockiert den erfahrenen Polizisten, und die Trauer der Mutter motiviert Jerry, den Täter zu fassen. Bei seinen Untersuchungen findet er viele Parallelen zu früheren Fällen und befürchtet, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Zunächst scheint der Fall dank einer Zeugenaussage schnell geklärt zu sein, doch Jerry zweifelt an der Schuld des Hauptverdächtigen. Dank einer Zeichnung des getöteten Mädchens stößt der Kriminalbeamte auf weitere Hinweise des Täters, die ganz und gar nicht auf den Verdächtigen passen, den seine Kollegen für schuldig befinden. Als Jerry noch weitere Fälle ausfindig macht, die auf das Profil des Täters passen, vermutet er, dass die Morde kein Ende haben werden, bis er den wahren Schuldigen hinter Gitter gebracht hat. Jerrys Kollegen zweifeln nach wie vor daran, dass der Täter frei herumläuft, und die rätselhaften Hinweise werfen viele Fragen auf, doch geben kaum Antworten. Trotz allem wird es zunehmend zu einem persönlichen Ziel des Polizisten, den Mann zu finden, der hinter den erbarmungslosen Taten steckt. Jack Nicholson überzeugt in seiner Rolle als unaufhaltsamer Polizist, der trotz fehlender Unterstützung seiner Kollegen für Gerechtigkeit in einem grausamen und tragischen Fall kämpft.
ZDFneo
No-Name oder Marke?

No-Name oder Marke?

ZDFneo
Die Dolmetscherin

Die Dolmetscherin

ZDFneo

ZDFneo heute

DMAX ONE
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ZDFneo Doku
Der Dino-Planet DOKUMENTATION Gefiederte Drachen
"Gefiederte Drachen" besucht den Dino-Planeten auf der Suche nach "gefiederten Drachen" und Akrobaten der urzeitlichen Lüfte. Vor 154 Millionen Jahren begibt sich im jurazeitlichen China ein Dino mit extrem langen Fingern auf Insektenjagd. Der taubengroße Dino besitzt Federn, doch fliegen kann er nicht. Aber er ist ein Kletterkünstler und entkommt so anderen Jägern wie Sinraptor. Seine Arme und Beine dienen als Tragflächen. Die längeren Federn von Microraptor machen ihn zum besseren Flieger, doch am Boden sind sie nachteilig. Die Federn von Sinornithosaurus sind so gut erhalten, dass heute sogar Farbbestimmungen möglich sind. Im kreidezeitlichen Wald Chinas ist dieser Dino durch rotbraune, gelbe und schwarze Farbtöne bestens getarnt. Außerdem besitzt er Giftdrüsen, deren todbringendes Sekret er mit gerillten Zähnen seiner Beute injiziert. Im Rudel bringt er sogar größere Dinos zur Strecke. Von ganz anderem Kaliber sind die vogelähnlichen Dinos, die vor 80 Millionen Jahren die weiten Ebenen der Mongolei bewohnen. Gigantoraptor, acht Meter lang und 2,6 Tonnen schwer, erinnert an einen überdimensionalen Strauß. Er legt große Eier in einfache Bodennester und bebrütet sie. Weder die kleinen Oviraptoren - Eierdiebe - noch ein fünf Meter großer Fleischfresser namens Alectrosaurus haben gegen diesen spät-kreidezeitlichen Herrscher auch nur den Hauch einer Chance. Und noch gigantischer sind die Flugsaurier, die zehn Millionen Jahre später die Lufthoheit über der Insel Hatzeg, heute Rumänien, besitzen. Hatzegopteryx, mit zehn Metern Spannweite das größte flugfähige Tier aller Zeiten, macht hier Jagd auf junge Magyarosaurier. Das Flugmonster besitzt keine Federn, sondern Spannhäute, und ist auch gut zu Fuß. Auf allen Vieren laufend ist es höher als eine Giraffe. Allein der Schädel mit seinem langen Schnabel misst drei Meter. Vor 65 Millionen Jahren beendet ein Meteoriteneinschlag in den Golf von Mexiko die Herrschaft der Dinos. An Land überlebt kein Tier, das mehr als 25 Kilogramm wiegt. Die Dinosaurier hatten zerbrechende Kontinente, steigende Meeresspiegel und unzählige Klimaveränderungen überlebt, hatten sich angepasst und weiterentwickelt. Sie waren die erfolgreichste Tiergruppe aller Zeiten. Ein kleiner Seitenzweig ist sogar der Auslöschung entgangen und hat es bis in unsere Zeit geschafft: die Vögel. Sie herrschen zwar nicht wie ihre Ahnen, aber die Lufthoheit besitzen sie allemal. "Gefiederte Drachen" entführt in die Lebenswelten von flugfähigen und nicht flugfähigen Dinos und anderen Sauriern. Die fantastischen, teils dramatischen Geschichten rekonstruieren den Alltag der Urzeit-Reptilien auf der Basis von paläontologischen Befunden und fossilen Belegen - vollständig animiert auf höchstem grafischem Niveau.
ZDFneo Doku
Das Ende der Dinosaurier DOKUMENTATION, D 2018
Zum Asteroideneinschlag, der die Dinosaurier auslöschte, gibt es neue Erkenntnisse. Dank einer Tiefbohrung im Golf von Mexiko lässt sich rekonstruieren, was damals geschah. Vor 66 Millionen Jahren schlug der Asteroid einen 200 Kilometer großen Krater in die Erdkruste - mit katastrophalen Auswirkungen. Viele Wissenschaftler halten dieses Ereignis für die Hauptursache eines Massenaussterbens, mit dem die Zeit der Dinosaurier zu Ende ging. Nach über zehn Jahren Planung war es 2016 so weit: Eine Gruppe von Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern startete das Bohrprojekt im Chicxulub-Krater im Golf von Mexiko. Die Expedition war sehr aufwendig, denn der Krater liegt nicht nur unter einer 600 Meter dicken Kalksteinschicht begraben, sondern zur Hälfte unter dem Meeresspiegel vor der Halbinsel Yucatán. Um dort zu bohren, musste eine spezielle Plattform mit hydraulischen Stelzen errichtet werden. Würde man alle gezogenen Bohrkerne aneinanderlegen, käme man auf eine Strecke von über 1,3 Kilometern Länge. Das entspricht der Tiefe des Bohrlochs. Die Millionen Jahre alten Gesteinsproben wurden aus dem inneren Gebirgsring des Chicxulub-Kraters gewonnen. Seit Herbst 2016 untersucht und analysiert ein 30-köpfiges, interdisziplinäres Wissenschaftlerteam im Bohrkernlager MARUM der Universität Bremen die Materialien aus dem Krater. Ihr Ziel ist, den zerstörerischen Mechanismen auf die Spur zu kommen, die die kultigen Riesenechsen von einem Augenblick zum nächsten auslöschten. Die Untersuchungen der Bohrkerne sollen auch die Erklärung liefern, wie sich solche besonderen Kraterformen nach Asteroiden-Einschlägen bilden. Denn der Chicxulub gilt als der am besten erhaltene große Einschlagkrater auf der Erde. Er besitzt als Einziger einen intakten inneren Ring, der aus dem flachen Kraterboden wie eine Bergkette herausragt. Vergleichbare Krater gibt es nur auf anderen Planeten oder zum Beispiel auf dem Mond. Inzwischen hat man durch bestimmte Bohrkerne beispielsweise herausgefunden, dass das getroffene Gestein sich kurzzeitig wie flüssige Masse verhalten hat. Nach und nach geben die steinernen Zeugen aus der Tiefe die Kaskade der Apokalypse preis. Der Aufprall des Asteroiden in einem vermutlich flachen Meer führte zu einem gewaltigen Tsunami, der die nächstgelegenen Küsten verwüstete. Vernichtend für die Dinosaurier und 75 Prozent aller anderen Arten waren aber die globalen Folgen des Einschlags: Schockwellen, enorme Hitze, gigantische Flächenbrände. Danach rasten Asche- und Gesteinswolken mehrmals um den Globus. Enorme Mengen von verschiedenen Gasen wurden freigesetzt, in der Atmosphäre bildeten sich Schwefeltröpfchen. Die Erde wurde gegen die Sonneneinstrahlung abgeschirmt. Weltweit sank die Temperatur um mehr als 25 Grad, die der obersten Schicht der Ozeane um etwa elf Grad Celsius. Das zusätzliche Kohlendioxid löste sich teilweise im Meerwasser, was zu einer Versauerung führte. Wegen der weltweiten Dunkelheit und Kälte kam die Fotosynthese zum Erliegen. Zuerst verhungerten die Pflanzenfresser und kurz darauf die Fleischfresser. Alles, was größer und schwerer als 25 Kilogramm war, hatte keine Überlebenschance. Bis heute ist nicht sicher geklärt, ob das Ende der Dinosaurier, die 160 Millionen Jahre lang die globalen Herrscher waren, allein dem Chicxulub-Asteroiden zuzuschreiben ist oder ob ein großflächiger Vulkanausbruch im heutigen Indien zusätzlich verantwortlich ist. Es gibt auch Forscher, die vermuten, dass die Vulkaneruption durch den Einschlag entweder ausgelöst oder sogar verstärkt wurde. Eines steht fest: Die Dinosaurier sind vor 66 Millionen Jahren am Ende der Kreidezeit von der Erde verschwunden. Aber nicht ganz. Denn es gibt direkte Nachfahren, und zwar unsere modernen Vögel. Höchst erfolgreich haben sie sich zur artenreichsten Klasse der Land-Wirbeltiere aufgeschwungen. Weltweit leben mehr als 10 000 Vogelarten. Das sind etwa doppelt so viele wie Säugetierarten. Das Ende bedeutet eben oft auch einen Anfang.
ZDFneo Doku
Expedition Supersaurier ARCHÄOLOGIE, D 2014
Er ist ein wahrer Urzeitgigant: Spinosaurus. Mit 18 Metern Länge, neun Tonnen Gewicht und einem imposanten Rückensegel stellt er sogar T-Rex locker in den Schatten. Er lebte vor 113 bis 94 Millionen Jahren in den Gebieten des heutigen Nordafrika. Der gewaltige Saurier gilt bis heute als das größte Landraubtier, das auf der Erde gelebt hat. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg in der ägyptischen Oase Bahariyya entdeckt und 1915 wissenschaftlich beschrieben durch den deutschen Paläontologen Ernst Stromer von Reichenbach, blieb er dennoch selbst für Spezialisten eine kaum bekannte Karteileiche im Dino-Artenkatalog. 1944 wurden die einzigen greifbaren Belege - ein von Ernst Stromer rekonstruiertes Teilskelett - bei einem Bombenangriff der Alliierten auf München vollständig zerstört. Danach gab es den Rekordräuber nur noch auf dem Papier. Auch sein Entdecker, einst eine wissenschaftliche Koryphäe, geriet als Paläontologe beinahe in Vergessenheit, obwohl ihm einst mit seinen Ausgrabungen verschiedener Groß-Saurier Jahrhundertfunde gelungen waren. Obwohl erst während der vergangenen 20 Jahre wieder einige Zähne und Knochenfragmente entdeckt wurden, geisterten seit den 1950er-Jahren die verschiedensten Spinosaurus-Darstellungen durch populäre Bücher und Filme. Doch dann boten plötzlich marokkanische Souvenirhändler Touristen seltsame Knochenfragmente an. Der junge deutsch-marokkanische Paläontologe Nizar Ibrahim erkannte sie als Dino-Reste. Er verfolgte die Spur der Fossilien zurück und landete einen Volltreffer. Tatsächlich gelang es ihm 2008 mit einem Team von der Universität Chicago um den US-Paläontologen Paul Sereno, ein neues Spinosaurus-Skelett in der Kem-Kem-Formation Marokkos zu finden. Anhand der aktuellen Funde, computer-generierter Modelle jedes einzelnen Knochens und mithilfe eines topmodernen 3-D-Druckers ist jetzt erstmals eine detailgenaue Rekonstruktion eines Spinosaurus-Skeletts erstellt worden - eine paläontologische Weltsensation. Die wissenschaftliche Analyse zeigt, dass der Riese semi-aquatisch gelebt und vermutlich riesige Fische gefangen hat. Wahrscheinlich ist er sogar geschwommen. Er ist der bislang einzige bekannte, an ein Leben im und am Wasser angepasste Dinosaurier. Und eine weitere Überraschung: Die wissenschaftlichen Hightech-Methoden bestätigen die Arbeit von Ernst Stromer von Reichenbach, der mit vergleichsweise einfachen Mitteln vor 100 Jahren zu einem verblüffend ähnlichen Ergebnis kam. Im Rahmen dieser Koproduktion begleiteten Kamerateams von National Geographic und ZDF Nizar Ibrahim bei seiner abenteuerlichen Suche auf den Spuren seines Vorbildes Ernst Stromer von Reichenbach bis zum Ausgrabungsort in Marokko. Aufwendige Reenactments zeichnen Szenen aus dem Leben von Ernst Stromer von Reichenbach in seinem fränkischen Familiensitz auf Burg Grünsberg, in der Bayerischen Staatssammlung München und in Nordafrika nach. State-of-the-Art-Animationen erwecken Spinosaurus und einige seiner Urzeit-Genossen zum Leben und präsentieren in noch nie gezeigten Bildern das Leben der Giganten in der kreidezeitlichen Fluss- und Sumpflandschaft Nordafrikas.
ZDFneo Doku
Das Eiszeit-Rätsel - Warum starben die Riesentiere aus? DOKUMENTATION, D 2019
Am Ende der letzten Eiszeit sterben weltweit die meisten großen Tiere aus. Hat der Mensch sie ausgerottet, oder wurden sie Opfer einer Warmzeit? "Terra X" begibt sich auf Spurensuche. Die Dokumentation begleitet den niederländischen Eiszeit-Experten Dick Mol bei seinen Expeditionen. Er trifft auf Forscher in Europa, Kanada und den USA: Neue Funde belegen, dass die Kombination von Mensch und Klima viele Tiere an einen Kipppunkt trieb. Im Yukon Territory entdecken Paläontologen, dass höhere Temperaturen den Eiszeit-Giganten nicht erst vor 12 000 Jahren zusetzten. Im Lauf der Eiszeit traten solche Warmphasen immer wieder auf und dauerten rund 10 000 Jahre. Dann schrumpfte das kalte, trockene Grasland - der Lebensraum vieler großer Tiere. Mammuts und andere Eiszeitriesen mussten sich in Refugien zurückziehen und überlebten dort - ein Beweis für ihre Anpassungsfähigkeit. Der Klimawandel allein kann sie also nicht ausgelöscht haben. Doch am Ende der Eiszeit breitete sich der Mensch über die Erde aus. Knochen- und Erbgutanalysen zeigen nun erstmals, dass er tatsächlich eine Vorliebe für das Fleisch und das Fett der größten aller Eiszeittiere hatte: Mammuts. Unsere Urahnen brauchten das darin enthaltene Vitamin D, um zu überleben. Rund 10 000 Menschen lebten damals in Europa. Das genügte, um Tiere schon früh unter Druck zu setzen, wie die Geschichte des Höhlenbären zeigt. Menschen jagten diesen Riesen regelmäßig, bis er schon lange vor dem Ende der Eiszeit ausstarb. Auch in New Mexico kommen neue Spuren des Überlebenskampfes der Großtiere ans Licht: Fußabdrücke, konserviert in der Gipswüste White Sands. Einst grasten dort Riesenfaultiere und Präriemammuts. Das lockte auch Menschen an. Die Forscher können aus den Spuren regelrechte Jagdszenen auf diese Tiere rekonstruieren. Sie wurden zum ersten Mal für diesen Film dokumentiert. Sogar Säbelzahnkatzen, mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm und 20 Zentimeter langen Eckzähnen die gefährlichsten Raubtiere der Eiszeit, gerieten in Amerika durch Menschen in Bedrängnis. Nicht, weil unsere Vorfahren sie jagten, sondern weil sie um die Beute konkurrierten. So ist der Mensch letztlich nicht allein verantwortlich für das Aussterben der Megafauna - aber er hat erheblich dazu beigetragen. Der Film erweckt mittels Computeranimationen Eiszeitgiganten wie Wollhaarmammuts und Riesenfaultiere wieder zum Leben und zeigt auf, wie Forscher mit wissenschaftlicher Akribie und Spurensuche der Lösung eines der großen Rätsel der Erdgeschichte näherkommen.
ZDFneo Doku
Mammuts - Stars der Eiszeit DOKUMENTATION, D 2014
Kaum ein anderes ausgestorbenes Tier fasziniert Menschen so sehr wie das Mammut. Mancher Forscher träumt davon, sie mittels moderner Klonmethoden wieder zum Leben erwecken zu können. Die Dokumentation zeigt, wie die Urzeit-Elefanten entstanden sind, mehr als die halbe Welt eroberten und schließlich einem neuen Erdzeitalter weichen mussten. Es ist eine Spurensuche auf drei Kontinenten mit dem holländischen Mammut-Experten Dick Mol. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine Expedition auf der Nordsee. Während der Eiszeit lag der Meeresspiegel 120 Meter tiefer, und Mammuts grasten dort in einer kalten Steppe. Mit Schleppnetzkuttern holt Dick Mol heute Relikte dieser versunkenen Welt an die Oberfläche. In Namibia führt die Ausgrabung eines Urmammut-Skeletts den Forscher zur Wiege der Mammuts. Die neuen Funde erlauben es zum ersten Mal, das Aussehen des rund fünf Millionen Jahre alten Stammvaters aller Mammuts zu rekonstruieren. Von Afrika aus breiteten sich die Mammuts bis nach Nordamerika aus. Eine Erfolgsgeschichte, auf deren Spuren Dick Mol auch in den Goldminen des Yukon stößt. Jedes Jahr gibt der Dauerfrostboden dort Tausende Eiszeit-Fossilien frei. Solche Funde bergen auch Erbinformationen und lassen manche Forscher darüber spekulieren, ob Mammuts geklont werden können. Für den Paläogenetiker Hendrik Poinar ein fragwürdiges Ziel. Wie Dick Mol möchte er unser Bild des Mammuts vervollständigen, ohne die Zeit zurückzudrehen. Denn Tausende Fossilien und moderne Genanalysen zeigen, dass Mammuts vor allem ausstarben, weil ihr Lebensraum verschwunden ist, sie also in der heutigen Welt keinen Platz mehr hätten.
ZDFneo Doku
Die ersten Menschen WISSENSCHAFT Vom Wald in die Savanne - Stéphanie Valloatto, F 2017
Wie wurden wir, was wir sind? In aufwendigen Inszenierungen entführt der Zweiteiler "Die ersten Menschen" auf eine Zeitreise zu unseren ältesten Wurzeln vor 25 Millionen Jahren. Damals war die Erde ein Planet der Affen. Neueste Forschung zeigt, dass sich die Ursprünge menschlicher Verhaltensweisen bereits viel früher entwickelt haben, als bisher gedacht. Die Frage "Wer war der erste Mensch?" ist längst nicht beantwortet. Pierolapithecus heißt beispielsweise ein früher Waldbewohner, der zwar noch kein Mensch war, aber trotzdem ein entfernter Vorfahr gewesen sein könnte. Das Wesen lebte als Schwinghangler in den tropischen Regenwäldern auf dem Gebiet des heutigen Spanien. Einige Wissenschaftler trauen dem Pierolapithecus zu, schon ähnlich versiert im Werkzeuggebrauch gewesen zu sein wie heute lebende Menschenaffen. Als erstes Werkzeug überhaupt gilt der Stock. Mit ihm konnten die frühen Affen bereits Insekten wie Ameisen und Termiten aus ihren Bauten angeln. Sogar für die Entstehung des aufrechten Gangs waren vermutlich Wesen wie Pierolapithecus ausschlaggebend. Er war ein vergleichsweise schwerer Primat ohne Greifschwanz, der schon auf zwei Beinen auf dickeren Ästen balanciert sein soll. Noch einen Schritt weiter auf dem Weg zur Menschenähnlichkeit war ein aufrecht gehender Menschenaffe, den man heute als Sahelanthropus oder Toumai bezeichnet. Er lebte vor sechs bis sieben Millionen Jahren in der Region des heutigen Tschad und hatte sich offenbar bereits auf ein Leben auf dem Waldboden eingestellt. Sein aufrechter Gang war noch etwas ungelenk, könnte aber trotzdem ein Evolutionsvorteil gewesen sein, weil Toumai als Zweibeiner die Hände frei hatte. Sein Werkzeuggebrauch soll im Vergleich zu anderen Affen seiner Zeit schon gut entwickelt gewesen sein. Nüsse knacken mit Steinen könnte er wie die Schimpansen der Gegenwart von Generation zu Generation weitergegeben haben. Ein weiterer Wendepunkt wird für eine Zeit vor zwei Millionen Jahren angenommen. Die große Gruppe der Australopithecinen besiedelte schon seit Längerem große Teile Afrikas. Der wohl berühmteste Australopithecus-Fund, Lucy, galt bis vor wenigen Jahren als Urmutter der Menschheit. Mittlerweile halten viele Forscher ihre Linie jedoch für ausgestorben und trauen stattdessen dem Australopithecus sediba zu, ein direkter Vorfahr des Menschen zu sein. Sein Körperbau zeigt so viele moderne Anteile, dass einzelne Wissenschaftler ihn sogar als frühen Vertreter der Gattung Homo sehen. Immer neue Wesen mit teilweise menschlichen, teilweise tierischen Merkmalen wurden in den vergangenen Jahren entdeckt. Der wissenschaftliche Diskurs über die Frage, welches von ihnen noch Affe oder schon Mensch gewesen ist, erscheint symptomatisch für die Tatsache, dass die Grenzen immer stärker verwischen. Für die Pariser Primatologin Sabrina Krief steht heute schon fest, dass die strikte Trennung zwischen Mensch und Menschenaffe wissenschaftlich nicht zu begründen ist: "Heute existieren offiziell sechs Affenarten. Menschen sind einfach die siebte Art unter den anderen. Die alte Hierarchie mit dem Menschen auf der Spitze der Pyramide über all den anderen Primaten stehend, ist längst überholt."
ZDFneo Doku
Die ersten Menschen WISSENSCHAFT Aus Afrika in die ganze Welt - Stéphanie Valloatto, F 2017
Wie und warum entwickelten sich vor zweieinhalb Millionen Jahren die ersten Vertreter der Gattung Homo? Und wie schafften sie die erstaunliche Metamorphose zum modernen Menschen? In dieser Folge von "Terra X" geben Wissenschaftler eine verblüffende Antwort: Vor allem unsere Fähigkeit zur Zusammenarbeit unterscheidet uns Menschen von unseren haarigen Vettern. Nur durch Teamgeist gelang es, in einer feindlichen Umwelt zu überleben. Als eines der frühesten Anzeichen für ein friedlicheres Miteinander wird nach dem aktuellen Forschungsstand der langsame Verlust der riesigen Eckzähne unserer Primaten-Vorfahren gedeutet. Diese Entwicklung soll bereits vor sieben Millionen Jahren begonnen haben, also ungefähr zu der Zeit, als sich die Wege des Menschen und des Schimpansen trennten. Eckzähne dienen in Affengesellschaften vor allem dazu, Konkurrenten der eigenen Art zu bekämpfen oder abzuschrecken. Wissenschaftler schließen aus dem Verlust der Riesenzähne auf eine Verhaltensänderung bei unseren frühen Ahnen. Innerhalb der eigenen Art gingen sie offenbar schon lange vor dem Auftauchen des ersten Menschen immer freundlicher miteinander um. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Da der Einzelne nicht besonders wehrhaft war oder schnell flüchten konnte, brauchte er das Team, um sich gegen überlegene Feinde, wie zum Beispiel große Raubkatzen, verteidigen zu können. Zunehmend nicht nur für sich selbst, sondern für die Gruppe zu denken, könnte die Gehirnaktivität überhaupt beflügelt haben, und Kommunikation wurde im Laufe der Zeit immer wichtiger. "Was den Menschen heute ausmacht, ist eine symbolhafte Sprache. Das können Menschenaffen nicht", erläutert der Paläoanthropologe Friedemann Schrenk. "Menschen haben eine symbolhafte Sprache, die mit Kunst und Kultur verknüpft ist. Sprache dient zur Weitergabe von kultureller Information und ist abhängig vom vorausschauenden Bewusstsein." Im zweiten Teil der Produktion "Die ersten Menschen" sucht "Terra X" nach den Ursprüngen dieses vorausschauenden Bewusstseins und nach seinen Folgen. Wer stellte die ersten Werkzeuge her? Wie kam jemand auf die Idee, das Feuer zu zähmen? Wieso wurden aus unseren vegetarisch lebenden Vorfahren Fleischesser? Und warum wurden die Auseinandersetzungen unter Menschen im Laufe der Zeit immer blutiger, obwohl doch gerade Zusammenarbeit und das Denken an andere als typisch für unsere Art gilt?
ZDFneo Doku
Sternstunden der Steinzeit DOKUMENTATION, D 2018
Vom Faustkeil bis zur ersten Metropole - die Dokumentation erzählt von den großen Erfindungen der Menschheit. Dabei beantwortet der Film auch die Frage, wie wir wurden, was wir heute sind. "Sternstunden der Steinzeit" erweckt die frühesten Errungenschaften der Menschheit zum Leben, erklärt die Zusammenhänge der bahnbrechenden Erfindungen und zeigt, wie es dem Menschen immer wieder gelungen ist, die von der Natur gesetzten Grenzen zu überwinden. Alles beginnt in einem fruchtbaren Tal im Osten Afrikas. Vor 2,5 Millionen Jahren kommen dort die noch affenartigen Vorgänger des Homo sapiens auf die Idee, Steine zu bearbeiten, um mit ihnen Fleisch von Kadavern zu schneiden. Die Erfindung des Faustkeils ist die erste Sternstunde der Steinzeit, mit der die erstaunliche Odyssee des Menschen auf dem Weg in die Zivilisation beginnt. Das Fleisch liefert ein Plus an Proteinen und fördert so die Entwicklung des Gehirns. Damit ist die Voraussetzung für die zweite Sternstunde etwa eine Million Jahre später gegeben: die Zähmung des Feuers, von den Griechen später im Mythos des Prometheus verewigt. Die Dokumentation präsentiert die entscheidenden Erfindungen, die es dem Menschen ermöglicht haben, in seiner Umwelt zu überleben und sie nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Der Film beleuchtet aber auch alternative Stränge der Evolution und macht deutlich: Es hätte alles ganz anders kommen können. So besteht heute kaum noch Zweifel daran, dass unser Vetter, der Neandertaler, bereits die ersten Stufen der Zivilisation erklommen hatte: Er konnte sprechen und glaubte an ein Jenseits, ehe sein Weg abrupt endete. Der Film zeigt, wie Menschen auf der ganzen Welt unter ähnlichen Voraussetzungen zu ähnlichen Lösungen gekommen sind und wie sie unter besonderen Bedingungen einzigartige Formen der Zivilisation entwickelt haben. Mithilfe neuer wissenschaftlicher Methoden, etwa im Bereich der Paläogenetik, spürt der Film manchem Rätsel nach, das lange als unlösbar galt: Wann und wie wurde der erste Weizen domestiziert? Wie verhielten sich die Jäger und Sammler zu den frühen Bauern? Und wie sahen die ersten Europäer aus? Spektakuläre archäologische Entdeckungen belegen den erstaunlichen Erfindergeist unserer Vorfahren: Die ersten Waffen, 300 000 Jahre alte Holzspeere, sind bereits perfekt ausgearbeitet. Die ältesten Kunstwerke, 40 000 Jahre alt, stellen Skulpturen von Menschen, Tieren und rätselhaften Mischwesen dar. Das älteste Monumentalgebäude der Menschheit, Göbekli Tepe, wurde vor 12 000 Jahren errichtet und war ein Ort des Feierns und heiliger Rituale. Die Funde zeigen eindrücklich, dass das spirituelle Denken ebenso wichtig war für die Entwicklung der Zivilisation wie das Verständnis für Technik. Der Film erzählt auch davon, dass manchmal ganz unscheinbare Erfindungen zu den Sternstunden der Zivilisation zählen: So ermöglichte erst die Erfindung der Nähnadel dem Menschen, vor 25 000 Jahren der Eiszeit zu trotzen und in die kalten nördlichen Weltregionen vorzustoßen. Und mit der Konstruktion der Speerschleuder nutzte der menschliche Geist erstmals das Gesetz der Kraftumwandlung - und erfand so die erste Maschine der Menschheit. Die Dokumentation "Sternstunden der Steinzeit" stellt die entscheidenden Zusammenhänge in der geistigen Evolution des Menschen dar, verfolgt die Ausbreitung der Zivilisation über den Globus und spannt den Bogen von der Beherrschung des Feuers bis hin zur Entstehung der ersten Hochkulturen.
ZDFneo Doku
Tatort Steinzeit DOKUMENTATION Deutschland vor 7000 Jahren, D 2019
Immer wieder stoßen Forscher auf die Spuren von Gewalt, die in diesem Ausmaß aus früheren Epochen unbekannt sind. Wer waren die Opfer und wer die Täter? Ausgehend von spektakulären Funden prähistorischer Massengräber in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niederösterreich entwirft der Film ein Panorama der damaligen Lebenswelt. Einer Epoche, in der Menschen auf dem Gebiet Deutschlands erstmals sesshaft wurden. 2013 entdecken Forscher bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt ein Massengrab mit elf Skeletten aus der Jungsteinzeit. Spuren an den Knochen zeugen von gezielter Tötung von Gefangenen. Es zeigt, dass die Auseinandersetzungen der frühen Ackerbauern mit großer Brutalität geführt wurden. Was war der Grund? Stoßen die Archäologen auf die Spuren von Gewaltverbrechen oder gar von kultischen Opferungen? In anderen Teilen Deutschlands werden ähnliche Gräber gefunden. Die Menschen scheinen alle zur selben Zeit brutal ermordet worden zu sein. Was ist hier vor knapp 7000 Jahren passiert? Hat der Mensch damals den Krieg erfunden? Wissenschaftler sprechen von der "neolithischen Revolution", als sich etwa 9000 vor Christus im Gebiet des Fruchtbaren Halbmonds Menschen erstmals dauerhaft an einem Ort niederließen. Ungefähr 5500 Jahre vor Christus erreichte diese radikale Umwälzung in der Lebensweise der Menschen - nur vergleichbar mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert - auch Europa und erstreckte sich über ein Gebiet von der heutigen Ukraine im Osten bis zum Pariser Becken im Westen. Wo sich vorher noch Jäger und Sammler am Vorrat der Natur bedienten, wurden jetzt Hütten gebaut, Getreide kultiviert und Tiere gezüchtet. Siedlungen wuchsen, und der Handel florierte. Aber die Sesshaft-Werdung führte offenbar zu neuartigen Konflikten. Denn jetzt entstand Privateigentum in einem Umfang, wie ihn die nomadisierenden Jäger und Sammler nicht kannten: Landbesitz, Häuser, Viehherden und so weiter. Mit dem Anspruch auf Eigentum schlich sich auch - das scheint die Botschaft der Massengräber zu sein - die Kehrseite des Besitzes ein, die Bereitschaft, ihn notfalls mit Gewalt gegen den Zugriff anderer zu verteidigen. Starke Klimaschwankungen am Ende der Jungsteinzeit, die auf Ernteausfälle und Notstände hinweisen, verstärkten die Konflikte. Müssen wir davon ausgehen, dass vor rund 7000 Jahren der Krieg in die Welt kam? Am Beispiel der Funde von Halberstadt und anderer Massengräber rekonstruiert die Dokumentation das Leben der Menschen vor 7000 Jahren. Viele Fakten überraschen, etwa die Zeugnisse eines schon existierenden Fernhandels, technische Fertigkeiten und Kenntnisse sowie die Hinweise auf eine komplexe Religion. Angelegt als kriminalistische Spurensuche bringt der Film dem Zuschauer eine kaum bekannte, aber enorm folgenreiche Epoche der Menschheitsgeschichte in ihrer ökonomischen, sozialen und spirituellen Komplexität nahe.
ZDFneo Doku
Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens WISSENSCHAFT Der Anfang von allem (Folge: 1), D 2016
Warum haben die Zebras Streifen, und wer machte den ersten Schritt an Land? "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Und das hat eine ungeheure Vielfalt an Tieren und Pflanzen hervorgebracht. Wie ist das möglich? Charles Darwin entwickelte hierzu eine revolutionäre Theorie. Sie erklärt, wo unser Ursprung liegt und warum Mensch und Mücke verwandt sind. Für Dirk Steffens hatte Darwin damit "die beste wissenschaftliche Idee aller Zeiten". Der Moderator steuert seinen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt bei. In der ersten Folge macht er sich auf die Suche nach dem Anfang von allem, als sich die ersten Zellen bildeten und unser Urvorfahr, von den Wissenschaftlern "Luca" genannt, durch die Ozeane schwirrte. Wer hatte die ersten Augen? Und warum sehen nicht nur Katzen, sondern auch Dinosaurier im Dunkeln? Überraschende Fragen vermitteln einen neuen Blick auf die Evolution. Wir wissen, dass das Leben im Kambrium vor 500 Millionen Jahren explodierte und viele neue Arten entstanden. War das der Beginn des ewigen Kreislaufs von Fressen und Gefressenwerden? Und gibt es auch so etwas wie Liebe und Selbstlosigkeit? Über diese und andere Fragen unterhält sich Dirk Steffens mit den Ikonen der Wissenschaft wie beispielsweise der Affenforscherin Jane Goodall, die entdeckte, wie ähnlich sich Menschen und Schimpansen sind: Sie führen brutale Kriege und können doch ganz liebevoll sein. Als Kulisse für Dirk Steffens' Moderationen dient ein Baumhaus auf Bali, mitten im Dschungel - einem der artenreichsten Biotope unserer Erde. Große Bilder zeigen dem Zuschauer die Wunder der Natur von heute. Aufwendige Computeranimationen lassen die Welt vor Jahrmillionen wiederauferstehen. So entsteht auf der Basis neuester Forschungsergebnisse ein neues Bild der Zeit, in der die Welt wurde, was sie ist.
ZDFneo Doku
Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens WISSENSCHAFT Untergang und Neubeginn (Folge: 2), D 2016
Fünf Mal stand das Leben auf der Erde kurz vor dem Aus, jedes Mal erholte es sich wieder. "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Evolution. Auch auf das bislang größte Artensterben vor 250 Millionen Jahren folgte ein Neubeginn. Topräuber wie Thalattoarchon schwammen durch die Meere. Manche Erfindungen der Evolution haben aber alle Katastrophen überdauert - zum Beispiel das Ei und der Sex. Warum sterben die einen aus, während andere überleben? Warum mussten irgendwann auch die Dinosaurier von der Bühne verschwinden? Diese und ähnliche Fragen bespricht Dirk Steffens mit Richard Dawkins, dem wohl berühmtesten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Dawkins, ein überzeugter Atheist, ist sich sicher: "Ein Schöpfer hätte die Welt perfekter gemacht, als sie ist." Dass Albatrosse Bruchlandungen hinlegen, Hirsche zu große Geweihe haben und Babyschildkröten schon vom ersten Tag an um ihr Leben laufen müssen, das liegt daran, dass die Evolution nur langsam voranschreitet. Es dauert, bis sich Arten an ihre Umgebung anpassen. Manche schaffen es nie. Ab und zu in der Geschichte des Lebens aber gibt es eine Super-Sternstunde der Evolution. Eine davon ist die Erfindung des Sex. 99 Prozent aller Arten tun es. Aber warum gibt es Sex überhaupt, warum klonen wir uns nicht einfach? Immerhin gestaltet sich die Paarsuche ungeheuer aufwendig. Vögel plustern sich auf und bauen Supernester, Wale singen, und Menschen machen sich zum Affen, um den oder die Richtige zu beeindrucken. "Terra X" geht der Frage auf den Grund und findet heraus, warum sich manche Menschen einfach nicht riechen können. Die Reihe "Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens" geht den Erfolgsgeschichten und den Rückschlägen des Lebens nach und ergründet Ursachen und Zusammenhänge. Dabei wirft Dirk Steffens einen ganz persönlichen Blick auf unsere Welt und ihre Entstehung.
ZDFneo Doku
Sternstunden der Evolution mit Dirk Steffens WISSENSCHAFT Die großen Rätsel (Folge: 3), D 2016
Was ist Intelligenz, und warum müssen wir schlafen? Die Evolution steckt voller Rätsel. "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Nur der Mensch kann sprechen. Aber wie kommunizieren Tiere miteinander? Was Präriehunde zueinander "sagen", weiß man inzwischen. Doch viele Rätsel bleiben ungelöst. Warum zum Beispiel wandern Vögel, Falter und Wale zum Teil um die halbe Welt? Löwen sind besonders müde, sie schlafen bis zu 18 Stunden pro Tag. Bei Delfinen schläft immer nur eine Hirnhälfte, während die andere dafür sorgt, dass die Meeressäuger auch im Schlaf zum Atmen an die Oberfläche auftauchen. Ob Bienen und Schnecken schnarchen, weiß man nicht, aber sie schlafen auch. Wozu das Ganze dient, ist nicht wirklich bekannt. Forscher gehen davon aus, dass unser Immunsystem im Schlaf hochaktiv ist, dass Schlaf also gesund macht. Doch wozu gibt es überhaupt Krankheiten? Dirk Steffens trifft George Church, einen Pionier der Genforschung. Der Harvard-Wissenschaftler will Krankheiten ausrotten. Aber nicht nur das: Er will mit genetischen Werkzeugen auch ausgestorbene Tierarten wie das Mammut wiederbeleben. Inwieweit der Mensch in die Evolution eingreifen soll und darf, darüber unterhält er sich mit dem "Terra X"-Moderator. Die neuen Stars der Intelligenzforschung sind neuseeländische Papageien, die Keas. Sie sind unglaublich neugierig und sehr verspielt. Am liebsten rutschen und albern die "Clowns der Berge" miteinander im Schnee herum. Aber sie können etwas, was andere nicht können: Probleme lösen, und zwar gemeinsam. Wir Menschen gestalten den Planeten in einem einzigartigen Ausmaß. Wissenschaftler sprechen bereits von einem neuen Zeitalter: dem Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Die Folge: Die Artenvielfalt schwindet, wir steuern auf eine sechste Aussterbekatastrophe zu. Aber es gibt auch Grund zum Optimismus: Noch können wir die Bedingungen verbessern, und bisher hat das Leben selbst alle Katastrophen überstanden. Die Evolution hält noch viele Überraschungen bereit.
ZDFneo Doku
Rätsel Mensch DOKUMENTATION Wie wir fühlen (Folge: 1), D 2015
Was ist das Geheimnis unserer Evolution, unseres Fühlens und Denkens? Und was haben wir mit den Schimpansen gemeinsam? "Terra X" ist dem "Rätsel Mensch" auf der Spur. Menschenaffen wie wir: Wie viele Relikte der Frühzeit tragen wir in uns? Fahndung im Reich der Gefühle: Was verrät unsere Mimik und Gestik? Expedition zu den Himba: Was können wir von den noch ursprünglich lebenden Stämmen über die Wurzeln unseres Verhaltens lernen? Die weltbekannte Schimpansen-Forscherin Jane Goodall war die Erste, die Menschenaffen im afrikanischen Urwald hautnah beobachtete. Sie blickt zurück auf die emotionalsten Momente, die sie mit Schimpansen erlebt hat. Fühlen sie genauso wie wir? Wie sieht das Liebesleben unserer nächsten Verwandten aus? Warum verlieben wir Menschen uns? Sind wir auf Sex oder auf Bindung programmiert? Ein Test enthüllt verborgene Signale, mit denen Frauen die Männer in den Bann ziehen. Wissenschaftler vermuten den Schlüssel zum Geheimnis des Menschen in seinen Kindern. Sie werden im Gegensatz zu fast allen anderen Tieren mit einem unreifen Gehirn geboren. Unsere hilflosen Babys sind vielleicht das größte Phänomen in unserer Evolution. Und - es ist ein Überlebensvorteil damit verbunden. Mit mehr als sieben Milliarden Artgenossen besiedeln wir heute die Erde. Welche Fähigkeiten mussten wir entwickeln, um in immer größeren Gruppen leben zu können? Eine winzige Veränderung im kindlichen Gehirn könnte dafür verantwortlich sein und uns von anderen Primaten unterscheiden. Von Geburt an kommunizieren wir Menschen über unsere Mimik - die Sprache der Gefühle, die uns weltweit verbindet und komplexer als bei allen anderen Lebewesen ist. Mit Thorsten Havener, Entertainer und Experte für Körpersprache, enthüllt die Dokumentation den Code der Gesichter. Adrenalin pur: Beim Bungee-Jumping im Hamburger Hafen zeigt Havener mit einem Experiment, wie viel Alphatier in uns steckt und wie wir mit Power-Posen unsere Gefühle manipulieren können.
ZDFneo Doku
Rätsel Mensch DOKUMENTATION Wie wir denken (Folge: 2), D 2015
Was ist das Geheimnis unserer Evolution, unseres Fühlens und Denkens? Was haben wir mit Schimpansen gemeinsam, was unterscheidet uns? "Terra X" ist dem "Rätsel Mensch" auf der Spur. Experimente im Leipziger Zoo: Was können Kinder, was Schimpansen nicht können? Survival of the Fittest: Wie gelingt es dem Menschen, sowohl in der Wüste als auch im ewigen Eis zu überleben? Ausflug ins All: Was ist die Formel für seinen Erfindungsgeist? Wie schafft es der Mensch, selbst unter extremsten Bedingungen zu existieren? In den entlegensten Winkeln der Erde hat sich der Fotograf Jimmy Nelson auf die Suche nach den letzten indigenen Völkern begeben, um ihrem Überlebensprinzip auf die Spur zu kommen. Wie ist es zu erklären, dass die Stämme der Vergangenheit zu immer größeren Gruppen zusammengewachsen sind und die Weltbevölkerung immer weiter wächst? Was ist die Ursache für unseren "Gruppeninstinkt"? Der Mensch hat ein tief verwurzeltes Bedürfnis, sich mit anderen auszutauschen und zu vernetzen. Wie wurden wir vom Steinzeitmenschen zum Smartphone-User? Liegt der Schlüssel zum Menschsein in unserer Fähigkeit zur Kooperation? Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig vergleichen Entwicklungspsychologen das Verhalten von Schimpansen und Kindern, um den Unterschied zu erklären. Als einziges Lebewesen hat der Mensch die Grenzen seines Heimatplaneten überwunden. In unseren Köpfen reifen die unglaublichsten Szenarien. Was treibt uns an, sie in der Realität zu erproben? Was hat uns dazu befähigt, Raketen zu bauen und ins All zu fliegen? Auf der Internationalen Raumstation erzählt der deutsche Astronaut Alexander Gerst, was aus seiner Sicht die Evolution des Menschen ausmacht.
ZDFneo Show
Die glorreichen 10 INFOTAINMENT Die unwiderstehlichsten Städte der Geschichte - Doku-Reihe, D 2019
Im Lauf der Jahrhunderte gibt es immer irgendwo den ultimativen "place to be". "Die glorreichen 10" stellen in den Top Ten "die unwiderstehlichsten Städte der Geschichte" zusammen. Im Reiseführer zu den "unwiderstehlichsten Städten der Geschichte" ist Córdoba im heutigen Spanien ein Top-Tipp. Im Frühmittelalter ist die Stadt die angesagteste des ganzen Kontinents. Die maurischen Machthaber haben sie in ein Zentrum des Wissens verwandelt. Rom ist natürlich ebenfalls einer der Hotspots schlechthin. Vor allem in den ersten drei Jahrhunderten nach Christi Geburt. Keine Stadt prägt die spätere Welt auf so unnachahmliche Weise. Ein Großteil der europäischen Sprachen geht auf das römische Latein zurück. Die Baukunst der Römer setzt neue Maßstäbe und gilt als Inbegriff der antiken Architektur. Natürlich hat auch Paris, die Stadt der Liebe und Modemetropole Nummer eins, einen Platz im Städte-Ranking. Zum unangefochtenen Modemekka wird Paris im 18. Jahrhundert, denn in dieser Zeit ist die trendige Seine-Metropole die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten. Besonders was Frisuren und Mode angeht. Kein Wunder, dass Paris in dieser Zeit die erste Star-Designerin der Geschichte hervorbringt - Rose Bertin, die Coco Chanel ihrer Zeit. "Die glorreichen 10" ist ein Geschichtsformat der anderen Art. Schnell, überraschend und manchmal laut - aber immer dazu geeignet, die Neugierigen schlau und die Wissenden noch schlauer zu machen. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. "Die glorreichen 10" erzählt auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Die Doku- Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert mitreißende Themen und kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt die glorreichsten 10. "Die glorreichen 10" schlägt auch in dieser Staffel wieder den ganz großen Bogen und setzt erneut auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. In der Dokumentationsreihe werden die "größten Spalter", die "unglaublichsten Morde", die "heftigsten Rivalitäten", die "revolutionärsten Ideen" und die "sagenumwobensten Gestalten" der Geschichte zusammengestellt. Und in "Ein Hoch auf die Zehn" lassen wir die Zahl zehn hochleben. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und, sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Doku
An Tagen wie diesen (Wh.) DOKU-REIHE Der 6. Juni
"An Tagen wie diesen" beleuchtet, was an einem bestimmten Tag in der Geschichte passiert ist. Der D-Day am 6. Juni ist seit 1944 Europas Schicksalstag. Am 6. Juni 1944 beginnt der Sturm der Alliierten auf die "Festung Europa". Ein Datum für "An Tagen wie diesen" von ZDFneo. In verschiedenen Rubriken werden die prägenden Ereignisse eines Tages in informativen und emotionalen Geschichten erzählt. Am 6. Juni 1944 setzen die Alliierten mit rund 150 000 Soldaten auf mehr als 3100 Landungsbooten, geschützt von 1200 Kriegsschiffen und 7500 Flugzeugen, zum Sturm auf fünf Strände der Normandie an. Als der "D-Day" - der "Departure Day" - zu Ende geht, ist das Tor der "Festung Europa" gestürmt und der Anfang vom Ende des Hitler-Regimes eingeläutet. Das bekannte Datum ist der Aufhänger, aber die Folge erzählt auch von anderen großen und kleinen Ereignissen: Seit dem 6. Juni 1710 wird in der Albrechtsburg in Meißen Porzellan hergestellt. Anfang des 18. Jahrhunderts ist der Alchemist Johann Friedrich Böttger nicht ganz freiwilliger Dauergast bei August dem Starken von Sachsen. Er soll eine Formel für die Herstellung von Gold entwickeln. Doch statt des bestellten Goldes bekommt August von Böttger das "weiße Gold" - Porzellan. 1968 stirbt am 6. Juni der Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy nach einem Attentat. Der umschwärmte Politstar, wird von einem frustrierten Palästinenser getötet. Oder doch nicht? Am 6. Juni 1977 gibt Queen Elizabeth II. persönlich den Startschuss für eine mehrtägige Party im ganzen Land. Der Anlass ist ihr Silbernes Thronjubiläum. Unvergessen macht diese Feier eine Gruppe sehr spezieller Partycrasher: Die Punkband Sex Pistols gibt am Tag der Hauptfeier auf einem Boot - das ausgerechnet "Queen Elizabeth" heißt - ein Konzert auf der Themse. Höhepunkt ist ihr Song "God save the Queen", in dem sie Elizabeth II. als Anführerin eines faschistischen Staates bezeichnen. Ein Affront! Das Boot wird von der Polizei geentert, aber den Sex Pistols gelingt die Flucht. Ihr Song: legendär! Das Lied erreicht 1977 Platz eins der britischen Charts, obwohl es nicht im Radio gespielt werden darf. Hannes Jaenicke kommentiert die neue Folge gewohnt entspannt mit Witz und Ironie.
ZDFneo Show
Sketch History INFOTAINMENT Neues von gestern, D 2017
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, mit TV-Perlen aus der DDR und vielem mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
ZDFneo Show
Dinner Date DATESHOW Katharina, D 2019
Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
ZDFneo Show
No-Name oder Marke? ESSEN UND TRINKEN (Folge: 1), D 2019
Pizza, Tiefkühlgemüse, Fischstäbchen - vieles gibt es als No-Name oder Markenware. Nelson Müller zeigt, wann sich billig lohnt, wo das Gleiche drinsteckt und wie die Industrie am Preis dreht. In umfangreichen Tests untersucht der Sternekoch, was besser schmeckt: Original oder Nachahmer? Außerdem zeigt er, wie es um die Qualität der Produkte steht und warum wir trotz günstiger Angebote häufig zum teuren Produkt greifen. Sternekoch Nelson Müller kümmert sich in dieser Folge um beliebte Fertigprodukte der Deutschen. Dabei stellt er bekannte Marken wie Iglo, Frosta und Wagner auf die Probe. Unterstützt wird er von 100 Probanden, die in einem großen Test Geschmacksunterschiede herausfinden sollen. Bei der Blindverkostung gibt es dann auch einige Überraschungen. Es zeigt sich: Die No-Names können durchaus mithalten. Bei bestimmten Produkten aber haben die Marken im "ZDFzeit"-Experiment die Nase geschmacklich vorn. Im Rennen unter anderem: die Salami-Pizza von Wagner. Trotz Markenprodukt hat sie weniger Belag als manch günstige Konkurrenz. Der Teig besteht aus den gleichen Zutaten wie bei den No-Name-Produkten. Kann sie die Tester geschmacklich überzeugen? Auch das Iglo-Schlemmerfilet muss in Sachen Qualität, Preis, Inhaltsstoffen und Geschmack beweisen, warum es besser ist als die günstige Konkurrenz. Frosta setzt beim Tiefkühlgemüse auf Transparenz und weist die Herkunft der einzelnen Zutaten auf der Packung aus. Beim Besuch im Frosta-Werk wird nebenbei ein Geheimnis gelüftet: Hinter mehr als einem No-Name-Gemüse verbirgt sich der Markenhersteller. Außerdem demonstriert Produktentwickler Sebastian Lege, was in sogenannten Hähnchen-Schnitten steckt. Hier drückt die Industrie kräftig die Herstellungskosten, indem sie Fleischreste, Wasser, Phosphat und Geschmacksverstärker einsetzt.
ZDFneo Film
Das Versprechen KRIMINALFILM, USA 2000
Der Kriminalbeamte Jerry Black nimmt einen Fall an, bei dem ein kleines Mädchen ermordet wurde. Er verspricht der Mutter, den Mörder zu finden, und kommt auf die Spur eines Triebtäters. Die brutale Tat an dem Kind schockiert den erfahrenen Polizisten, und die Trauer der Mutter motiviert Jerry, den Täter zu fassen. Bei seinen Untersuchungen findet er viele Parallelen zu früheren Fällen und befürchtet, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Zunächst scheint der Fall dank einer Zeugenaussage schnell geklärt zu sein, doch Jerry zweifelt an der Schuld des Hauptverdächtigen. Dank einer Zeichnung des getöteten Mädchens stößt der Kriminalbeamte auf weitere Hinweise des Täters, die ganz und gar nicht auf den Verdächtigen passen, den seine Kollegen für schuldig befinden. Als Jerry noch weitere Fälle ausfindig macht, die auf das Profil des Täters passen, vermutet er, dass die Morde kein Ende haben werden, bis er den wahren Schuldigen hinter Gitter gebracht hat. Jerrys Kollegen zweifeln nach wie vor daran, dass der Täter frei herumläuft, und die rätselhaften Hinweise werfen viele Fragen auf, doch geben kaum Antworten. Trotz allem wird es zunehmend zu einem persönlichen Ziel des Polizisten, den Mann zu finden, der hinter den erbarmungslosen Taten steckt. Jack Nicholson überzeugt in seiner Rolle als unaufhaltsamer Polizist, der trotz fehlender Unterstützung seiner Kollegen für Gerechtigkeit in einem grausamen und tragischen Fall kämpft.
07.06.
Das Versprechen KRIMINALFILM, USA 2000
ZDFneo Film
Die Dolmetscherin THRILLER, GB 2005
Was tun, wenn man als UN-Dolmetscherin zufällig mit anhört, wie über die Attentatspläne auf einen afrikanischen Regierungspolitiker gesprochen wird? Nicole Kidman spielt die unfreiwillige Zeugin, deren Leben sich plötzlich in einen Albtraum verwandelt, nachdem sie sich Hilfe suchend an die US-Behörden gewandt hat. Die politisch Engagierte gerät zunehmend selbst unter Mordverdacht. Zufällig wird die UN-Dolmetscherin Silvia Broome Zeugin eines in dem seltenen afrikanischen Dialekt "Ku" gehaltenen Gesprächs, in dem es um die geplante Ermordung des Regierungschefs von Maboto geht, bevor er eine kontroverse Rede vor den Vereinten Nationen halten kann. Broome, die selbst in Maboto aufgewachsen ist, gehört zu den wenigen Menschen, die außerhalb Afrikas diesen Dialekt verstehen können. Sie wendet sich an die US-Behörden, die ihr den Secret-Service-Agenten Tobin Keller zur Seite stellen - zu ihrem Schutz und zu ihrer Überwachung. Denn ab sofort ist nicht nur Silvias Leben in akuter Gefahr, sondern auch ihre Glaubwürdigkeit, da Broome mit ihrer besonderen "afrikanischen Vergangenheit", zu der auch starkes politisches Engagement gehörte, zunehmend unter Verdacht gerät, selbst in das Mordkomplott verwickelt zu sein. Und so changiert die Beziehung des Agenten zu der Frau, die er bewachen, aber auch durchleuchten soll, zwischen Misstrauen und einer vorsichtigen Anziehung. Gegensätzliche Weltanschauungen, persönliche Geheimnisse und die wachsende Paranoia innerhalb einer Institution, die sich dem friedlichen Umgang aller Nationen miteinander verschrieben hat, entwickeln sich zu einem explosiven Gemisch, das zu einer internationalen Krise auszuwachsen droht und bald mehrere Menschen das Leben kostet. Mit "Die drei Tage des Condor" hatte Altmeister Sydney Pollack 1975 bereits einen Klassiker des Politthrillers inszeniert, bevor er nach zwei Romanzen ("Begegnung des Schicksals" und "Sabrina") mit seiner letzten Regiearbeit wieder zu diesem Genre zurückkehrte. Im Gegensatz zu seinem an den harten UN-Richtlinien gescheiterten Vorgänger Alfred Hitchcock, der für "Der unsichtbare Dritte" seinerzeit keine Drehgenehmigung im UN-Gebäude erhalten hatte, gelang es Pollack als erstem Regisseur überhaupt, vom damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, die Erlaubnis zu erhalten, in den "heiligen Hallen" der UN zu drehen. Von den Schauplätzen abgesehen, ist die Geschichte ansonsten vollkommen fiktiv: Weder existiert in Afrika ein Land namens Maboto, noch gibt es den Dialekt "Ku", der eigens für diese Produktion aus Anleihen an den in Ost- und Südafrika gesprochenen Bantusprachen "kreiert" wurde. Pollack, der 2008 im Alter von 73 Jahren an Magenkrebs starb, gehörte zu den prominentesten und vielseitigsten amerikanischen Regisseuren, der sein ganzes Leben hindurch immer wieder auch als Schauspieler arbeitete ("Michael Clayton", "Eyes Wide Shut", "Ehemänner und Ehefrauen"). Als junger Schauspieler hatte er seinen lebenslangen Freund Robert Redford kennengelernt, den er in sieben seiner eigenen Filme besetzte, darunter Welterfolge wie der oscarprämierte "Jenseits von Afrika", "Der elektrische Reiter", "Die drei Tage des Condor". Pollack, der als Schauspieler wie als Regisseur in vielen Genres zu Hause war, inszenierte darüber hinaus mit der für zehn Oscars nominierten Geschlechterkomödie "Tootsie" einen Klassiker des Genres, der ganz neue Facetten aus seinem Star Dustin Hoffman herauslockte. Pollack, der Darsteller, Autor, Regisseur und Produzent, war Zeit seines Lebens ein Mann der großen Kinogeschichten.
ZDFneo Film
Weiblich, ledig, jung sucht... PSYCHOTHRILLER, USA 1992
Allison Jones, frisch getrennt, nimmt Hedra als Mitbewohnerin in ihr Appartement auf. Schnell beginnt Hedra, Allie zu imitieren. Als Allison sich mit ihrem Freund versöhnt, dreht Hedra durch. Bridget Fonda und Jennifer Jason Leigh sind die Stars des abgründigen Psychothrillers "Weiblich, ledig, jung sucht...", in dem ein harmloses Inserat eine Kette von verhängnisvollen Ereignissen in Gang setzt. Nach der Trennung von ihrem Freund Sam fühlt sich die junge Geschäftsfrau Allison, Allie, Jones in ihrer großen New Yorker Appartementwohnung ziemlich einsam. Um dem abzuhelfen, gibt sie eine Anzeige auf: "Weiblich, ledig, jung sucht Mitbewohnerin". Unter den Bewerberinnen ist auch die schüchterne, mädchenhafte Hedra Carlson . Sofort spürt Allie, dass sie die Richtige gefunden hat. Schnell entwickelt sich eine intensive Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Allie ist froh, nicht mehr allein zu sein, und Hedra ist glücklich, dass sie endlich jemanden gefunden hat, der sie braucht und mag. Nebenbei bekommt Hedra von ihrer Mitbewohnerin wertvolle Tipps, wie sie sich vorteilhafter kleiden und schminken kann - ist sie doch bisher eher als unauffällige graue Maus durchs Leben gegangen. Doch bald fallen dunkle Schatten auf die traute Zweisamkeit. Hedra ist äußerst fürsorglich - zu fürsorglich, wie Allie findet, denn die Freundin mischt sich immer öfter in private, ja intime Angelegenheiten ein. Als Allie und Sam sich versöhnen, reagiert Hedra mit einem Eifersuchtsanfall. Ihr Verhalten wird immer hysterischer und unberechenbarer. Sie kopiert ihr großes Vorbild Allie in allen Belangen: dieselben Gewohnheiten, dieselben Kleider, dieselbe Frisur. Erschrocken merkt Allie, dass sich hinter der Fassade des unschuldigen Mädchens eine offenbar schwer gestörte Persönlichkeit verbirgt. Als sie Hedras dunkles Geheimnis endlich entdeckt, ist es fast zu spät: Mit blankem Terror und eiskalter Härte verteidigt Hedra ihren mühsam erkämpften Platz in Allies Leben - und vernichtet skrupellos alle, die ihr dabei im Weg stehen. Eine subtile Psycho-Studie über die Kälte und Einsamkeit der Städter und zugleich ein handfester Horror-Thriller, der dem romantischen Grusel-Motiv vom unheimlichen Doppelgänger eine moderne und spektakuläre Form verleiht: Der Film von Barbet Schroeder verbindet psychologischen Tiefgang mit satter Kino-Unterhaltung - und gibt dabei zwei hinreißenden jungen Schauspielerinnen ausgiebig Gelegenheit, ihre ganze Brillanz und Bandbreite zu beweisen.
ZDFneo Film
Das Versprechen (Wh.) KRIMINALFILM, USA 2000
Der Kriminalbeamte Jerry Black nimmt einen Fall an, bei dem ein kleines Mädchen ermordet wurde. Er verspricht der Mutter, den Mörder zu finden, und kommt auf die Spur eines Triebtäters. Die brutale Tat an dem Kind schockiert den erfahrenen Polizisten, und die Trauer der Mutter motiviert Jerry, den Täter zu fassen. Bei seinen Untersuchungen findet er viele Parallelen zu früheren Fällen und befürchtet, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Zunächst scheint der Fall dank einer Zeugenaussage schnell geklärt zu sein, doch Jerry zweifelt an der Schuld des Hauptverdächtigen. Dank einer Zeichnung des getöteten Mädchens stößt der Kriminalbeamte auf weitere Hinweise des Täters, die ganz und gar nicht auf den Verdächtigen passen, den seine Kollegen für schuldig befinden. Als Jerry noch weitere Fälle ausfindig macht, die auf das Profil des Täters passen, vermutet er, dass die Morde kein Ende haben werden, bis er den wahren Schuldigen hinter Gitter gebracht hat. Jerrys Kollegen zweifeln nach wie vor daran, dass der Täter frei herumläuft, und die rätselhaften Hinweise werfen viele Fragen auf, doch geben kaum Antworten. Trotz allem wird es zunehmend zu einem persönlichen Ziel des Polizisten, den Mann zu finden, der hinter den erbarmungslosen Taten steckt. Jack Nicholson überzeugt in seiner Rolle als unaufhaltsamer Polizist, der trotz fehlender Unterstützung seiner Kollegen für Gerechtigkeit in einem grausamen und tragischen Fall kämpft.
ZDFneo Show
Dinner Date DATESHOW Benjamin, D 2019
Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
ZDFneo Show
Dinner Date DATESHOW Marcel, D 2019
Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
ZDFneo Show
Dinner Date DATESHOW Peter, D 2019
Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
Mehr laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN