Nelson Müllers Nudel-Check

Nelson Müllers Nudel-Check - Wie gut sind Spaghetti, Tortellini & Co.?

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Nelson Müllers Nudel-Check

Nelson Müllers Nudel-Check - Wie gut sind Spaghetti, Tortellini & Co.?

Dokumentation

Ob mit Tomaten- oder Bolognese-Soße, nach italienischer oder schwäbischer Art - Nudeln sind bei Alt und Jung beliebt. Aber sie gelten auch als ultimative Dickmacher. Stimmt das wirklich? Nelson Müller nimmt für "ZDFzeit" die meistverkauften Pasta-Sorten unter die Lupe. Wie unterscheiden sich billige von teuren Produkten? Sind Nudeln gesünder als Kartoffeln? Der Sternekoch fahndet nach Mogeleien auf der Zutatenliste und Eiern aus der Legebatterie. Die Grundzutaten für Spaghetti, Penne oder Farfalle sind simpel: Hartweizengrieß und Wasser - darin unterscheiden sich die Produkte aus dem Billig-Segment nicht von den hübsch verpackten Marken-Nudeln. Wie aber erklärt sich das große Preisgefälle zwischen 39 Cent und knapp zwei Euro pro Packung? Sternekoch Nelson Müller macht sich auf die Reise nach Parma - zum Weltmarktführer unter den Pasta-Produzenten, und zeigt, was Markennudeln teuer macht. In deutschen Supermärkten und Discountern werden auch viele Eiernudel-Produkte verkauft. Nelson Müller will wissen: Woher stammen die Zutaten? Eigentlich landen bei uns kaum noch Eier aus Käfighaltung im Regal. Aber gerade bei verarbeiteten Produkten wie Nudeln gibt es Schlupflöcher für die Hersteller. Nelson Müller geht der Sache auf den Grund: Welcher Hersteller benutzt noch Eier aus Käfighaltung? In Sachen Gesundheit stellt sich auch die Frage: Was macht tatsächlich dick - Nudeln oder doch die gute alte Kartoffel? Im "ZDFzeit"-Duell essen Testerinnen vier Wochen lang jeweils eine der beliebten Beilagen. Im Ergebnis überrascht, was die Pasta wirklich mit unserem Körper macht. Nelson Müller bezeichnet sich selbst gern als "Afro-Schwabe", denn er ist im Ländle aufgewachsen. Deshalb nimmt er den "ZDFzeit"-Nudelcheck zum Anlass, sein Lieblingsrezept zu kochen: Spätzle, ganz traditionell von Hand geschabt. Außerdem untersucht er, welcher Hersteller von ebenfalls typisch schwäbischen Maultaschen besonders bei den Zutaten spart: Markenhersteller oder Billig-Ware aus dem Discounter? Im großen Test rund um die Nudel kommen immer wieder überraschende Ergebnisse zutage.
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Das Fielmann-Imperium

Das Fielmann-Imperium - Der Marktführer im Qualitäts-Check

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Deutschlands große Clans

Deutschlands große Clans - Die Bahlsen-Story

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Mythen-Jäger GESCHICHTE Das Rätsel der Bundeslade, GB 2012
Seit über 2000 Jahren ist die Bundeslade verschollen. Der Legende nach soll sie die Macht Gottes enthalten und von den Israeliten als Waffe in die Schlacht getragen worden sein. 1982 behauptete der Amerikaner Ron Wyatt, die Bundeslade in Jerusalem gefunden zu haben, doch fehlten die Beweise. Neue Ausgrabungen lassen vermuten, dass es mehr als nur eine Lade gegeben hat, da auch andere mobile Schreine "Lade Gottes" genannt wurden.
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Freibeuter der Meere GESCHICHTE Die Korsaren, D 2015
Die Freibeuter der Meere: "Terra X" erzählt von muslimischen Piraten, die vor Europas Küsten unzählige Weiße in die Sklaverei verschleppen: die berüchtigten Korsaren. Diese Seefahrer aus Algier, Tunis und Tripolis sind bis ins 19. Jahrhundert unterwegs. Ihr Auftrag: Schutzgelderpressung. Bei Widerstand: Verschleppung und Sklaverei. Hark Olufs von der Insel Amrum fiel 1720 in die Hände der Korsaren und lernte ihr Imperium kennen. Anhand von Olufs' Aufzeichnungen erzählt der Film ein unglaubliches Abenteuer. Um zu überleben, wird er Muslim, macht als Haussklave Karriere und bringt es schließlich zum Oberbefehlshaber der Flotte des Bey von Constantine. Ein Ausnahmeschicksal - denn die meisten der entführten Europäer verschwanden auf den Sklavenmärkten Nordafrikas, wenn sie nicht von ihren Verwandten freigekauft werden konnten. Sie waren das "Weiße Gold" - man schätzt, dass zwischen 1500 und 1800 über eine Million weißer Kinder, Frauen und Männer in den muslimischen Stadtstaaten versklavt wurden. Dieser Menschenhandel war in den Augen der Muslime nichts Anrüchiges - er war eine legitime Form des Heiligen Krieges gegen "Ungläubige" und folgte klar formulierten Gesetzen und finanziellen Anreizen. Die USA geboten 1805 den Korsaren Einhalt. Ihre Forderung: Freiheit des Seehandels, Ende von Schutzgeld und Sklaverei. "Terra X" zeigt, wie die USA für den Kampf gegen die Korsaren ihre erste Hochseeflotte bauten, die vor den Mittelmeerküsten die Korsaren aufrieb. Das war der erste außenpolitische Triumph der USA - und der Beginn des heute so gefährlichen Antagonismus zur muslimischen Welt. Die Geschichte der Korsaren - oder der Barbaresken, wie sie auch genannt werden - durchzieht die Geschichte des christlichen Europa über Jahrhunderte. Bedeutende Schlachten wurden geschlagen , und immer neue Feindbilder entstanden. Und dennoch wissen wir erst wenig über Korsaren und ihre Staaten in Nordafrika. Die "Terra X"-Dokumentation über "Freibeuter der Meere" ist eine erste Annäherung an den wichtigen, gerade heute so aktuellen Stoff.
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Freibeuter der Meere GESCHICHTE Sir Francis Drake, D 2015
Dieser Teil der "Terra X"-Reihe "Freibeuter der Meere" erzählt die grandiose Geschichte von Sir Francis Drake - und wie seine Raubzüge zur Grundlage des British Empire wurden. Ein Pirat dreht am Rad der Geschichte: Francis Drake. Er rettet Königin Elisabeth vor dem Bankrott, schwächt die spanische Seemacht, macht den Weg frei für die Kolonien. Drake steht am Anfang unseres Turbokapitalismus - effizient und erfolgreich. Dabei kam Francis Drake aus ärmlichsten Verhältnissen. "Terra X" erzählt die unglaubliche Biografie dieses Piraten, der schon als Kind lernte, wie man überlebt. Als Kind einer protestantischen Familie, als Kind von "Ketzern", ist er immer auf der Hut vor den Häschern der katholischen Königin Mary Tudor. Erst unter Königin Elisabeth genießt er Sicherheit. Ein Glück: Er kann lesen und schreiben. Auf dem Schiff seines Onkels lernt er das Seefahrer-Handwerk. Bald macht er sich selbstständig - und seine Klugheit, sein Mut und seine Weitsicht bringen ihm nicht nur die absolute Treue seiner Leute, sondern auch die Gönnerschaft der Königin ein. Elisabeth I. braucht ihn für ihre Pläne: die Schwächung der Großmacht Spanien. "Terra X" analysiert, wie Drake ans Werk geht, wie er den Spaniern die Schätze abjagt und mit einer Weltumsegelung die englische Staatskasse saniert. Die Autoren besuchen Drakes Schloss bei Plymouth, sprechen mit britischen und amerikanischen Drake-Spezialisten, die ihn als einen typischen Vertreter der Neuzeit, ja der Moderne sehen: ein rationaler Geistesmensch, der die überkommenen Machtstrukturen des 16. Jahrhunderts kurzerhand für erledigt erklärte und die Welt nach seinen Vorstellungen ordnete. Ein echter Freibeuter eben am Beginn eines neuen Zeitalters: der Zeit des Kolonialismus und des Kapitalismus.
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Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Freibeuter der Meere GESCHICHTE Piraten des Kaisers, D 2015
Die Freibeuter der Meere! Die Dokumentation rekonstruiert die dramatische Fahrt der "Wolf", einem Kaperfahrer der deutschen Marine im Ersten Weltkrieg. Die "Wolf" war im Auftrag des deutschen Kaisers unterwegs. Perfekt als Handelsschiff getarnt, fuhr das Kriegsschiff in den beiden letzten Kriegsjahren bis nach Australien und Papua-Neuguinea. Der Auftrag: kapern, versenken, zerstören, um die Nachschublinien zu stören. Man nannte Fregattenkapitän Karl-August Nerger und seine Besatzung "Piraten des Kaisers", weil sie wie Piraten aus alten Zeiten agierten. Sie wechselten die Beflaggung je nach Bedarf. Sie konnten nicht riskieren, einen Hafen anzulaufen. Sie konnten nur überleben, indem sie fremde Schiffe enterten, plünderten und versenkten. Und sie waren erfolgreich - über 40 Kaperungen gehen auf ihr Konto. Das Doku-Drama erzählt 451 Tage an Bord der "Wolf" - vom November 1916, dem Auslaufen aus Kiel, bis zur Rückkehr im Februar 1918. Dabei wird das Schicksal dieses "Himmelfahrtskommandos" aus der Sicht des Kapitäns Nerger und des Matrosen Theodor Plivier erzählt, dem späteren Friedenskämpfer und Bestsellerautor. Authentisches Filmmaterial von der "Wolf" ergänzt die opulenten Inszenierungen um den Schauspieler Oliver Mommsen, und Uwe Nerger, ein Enkel des Kapitäns, zeigt wertvolle Erinnerungsstücke aus dem Nachlass seines Großvaters. Denn die "Wolf" war mehr als ein Militärschiff im grausamen Krieg. Sie war eine Schicksalsgemeinschaft aus Proletariern und feinen Offizieren, aus Kaisertreuen und aus Kommunisten, aus Deutschen und 600 britisch-australischen Geiseln an Bord. Ihre Fahrt in die Südsee und sichere Rückkehr ist der Trip in eine Epochenwende aus der Kaiserzeit in die Republik: Die Fahrt der "Wolf" gibt in dieser Dokumentation Einblick in die Welt der letzten Kaperfahrer.
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Täterjagd RECHT UND KRIMINALITÄT Der Fall Brigitte Muller
Am 8. November 1999 geht bei der Gendarmerie in Straßburg ein ungewöhnlicher Notruf ein. Am Telefon ist der in der Region bekannte Gerichtsmediziner Dr. Jean-Louis Muller. Er berichtet, dass sich seine Frau Brigitte gerade im Keller ihres Hauses mit einer Schusswaffe das Leben genommen habe. Ihrem Mann zufolge war Brigitte Muller labil und niedergeschlagen. Doch hätte sie sich tatsächlich selbst das Leben genommen? Erste Untersuchungen am Tatort sowie die ballistischen Analysen untermauern die Selbstmord-Theorie. Einige Wochen später fordert die Familie des Opfers jedoch eine Wiederaufnahme der Ermittlungen.
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Täterjagd RECHT UND KRIMINALITÄT Der Fall Laetitia Perrais
Am 18. Januar 2011 verschwindet im kleinen französischen Badeort Pornic die 18-jährige Hotelfachschülerin Laetitia Perrais nach Feierabend spurlos. Was ist der jungen Frau zugestoßen? Die Polizei geht von Tür zu Tür, erstellt Skizzen, sucht nach möglichen Zeugen und versucht alles, um das Mädchen zu finden. Ein Phantombild bringt die Ermittler auf die Spur eines mehrfach vorbestraften jungen Mannes. Mit diesem Mann soll Laetitia vor ihrem Verschwinden zusammen gewesen sein. Die Durchsuchung seines Wagens und seiner Unterkunft legen den Verdacht nahe, dass Laetitia das Opfer eines grausamen Gewaltverbrechens geworden ist.
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Täterjagd RECHT UND KRIMINALITÄT Der Fall Stéphane Kameugne
Am 24. Dezember 2008 wird die Leiche von Stéphane Kameugne in einem Kanal von Châlons-en-Champagne gefunden. Der junge Mann war seit mehr als zwei Wochen vermisst. Niemand hatte ihn seit seiner Abschlussfeier an der Ingenieurschule gesehen. Schnell vermutet man, dass der Student stark alkoholisiert von einer Brücke in den Kanal gestürzt ist. Doch seine Eltern und Verwandten glauben nicht an diese Version. Dank ihres Einsatzes werden alle Hinweise von den Experten überprüft. Und tatsächlich: Der Tod des jungen Mannes war kein Unfall, sondern Mord.
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Serienkiller RECHT UND KRIMINALITÄT Mörderische Triebe, D 2013
Serienmörder: Sie morden und foltern ohne Reue. Sie töten nicht nur einmal, sondern immer wieder. Regelmäßig schaffen sie es auf Titelseiten. Aber gibt es den "typischen Serienmörder"? Hannibal Lecter gilt in "Das Schweigen der Lämmer" als der Inbegriff eines Serienkillers. Rund 300 Millionen Dollar spielte der Film ein. Wie sieht die Realität aus? Der Profiler Stephan Harbort schildert in der Dokumentation Motive, Tathergänge und Täterprofile.
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Tatort Dessau - Der Fall Yangjie Li RECHT UND KRIMINALITÄT, D 2017
Am 13. Mai 2016 um kurz nach 11.00 Uhr wird Yangjie Li tot aufgefunden. Offensichtlich wurde sie vergewaltigt und brutal misshandelt. Ein Fall, der nicht nur aufgrund seiner Grausamkeit heraussticht, sondern der auch stutzig macht, wenn man das Vorgehen der ermittelnden Polizei näher beleuchtet. Vor allem, nachdem ein Polizistensohn als dringend tatverdächtig gilt. Der Mordfall um die chinesische Studentin ist einer von über 300 Mordfällen in Deutschland im Jahr 2016. Ein Mordfall allerdings, der aus der Masse der anderen Taten herausragt. Die Dessauer Polizei ist kein unbeschriebenes Blatt. 2005 sorgt sie für Schlagzeilen, nachdem der Asylbewerber Oury Jalloh aus Sierra Leone aus noch immer ungeklärten Umständen in einer Zelle des Dessauer Reviers verbrennt. Zwei Jahre später sind die Beamten der dortigen Polizei wieder in den Schlagzeilen: Drei Dessauer Polizisten, so deckt es der Berliner "Tagesspiegel" auf, sollen von ihrem Vorgesetzten angehalten worden sein, die Erfassung rechtsextremer Straftaten zu vertuschen. Ist Yangjie Li der nächste Fall in der Pannenserie Dessau?
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Vorsicht, Zucker! - Die verborgene Gefahr, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Die Tricks der Lebensmittelindustrie WIRTSCHAFT UND KONSUM Tütensuppen, Kochschinken & Co., D 2019
Ob Schinken, saftiger Sauerbraten oder süße Leckerei - es gibt fast kein Lebensmittel, an dem die Industrie nichts zu tricksen hat. Sebastian Lege weiß, wie's geht, und deckt Schummeleien auf. Der Produktentwickler nimmt unter anderem Tütensuppen, Kochschinken und Doppelkekse unter die Lupe. Wo wird an wertvollen Zutaten gespart, ohne dass man den Unterschied schmeckt? Und welche Tricks dienen nicht nur Herstellern, sondern auch dem Verbraucher? Butter aus dem Kühlschrank ist oft steinhart, ohne Kühlung beginnt sie aber schnell zu laufen. Abhilfe versprechen da verschiedene Produkte auf Butterbasis, die auch gekühlt streichzart bleiben. Doch wie viel Butter steckt tatsächlich drin? Und welche Zutaten sorgen für die gewünschte Konsistenz? Sebastian Lege demonstriert, wie die Industrie durch den Einsatz von Hilfs- und Zusatzstoffen - und vor allem durch ganz viel Wasser - geschmeidige und äußerst lukrative Produkte erschafft, die zwar nach Butter schmecken, aber kaum welche enthalten. Preislich aber sind kaum Unterschiede zur echten Butter auszumachen. Und was kommt drauf aufs Butterbrot? Kochschinken ist bei vielen äußerst beliebt, nicht zuletzt, weil es den schon für 60 Cent pro 100 Gramm im Supermarkt gibt. Doch was unterscheidet den preiswerten Discounter-Aufschnitt vom deutlich teureren Metzgerschinken? Das zeigt Sebastian Lege in einer nordhessischen Traditionsmetzgerei. Der Trick: Anstatt großer, natürlich gewachsener Schweinekeulen werden kleinere, preiswerte Fleischstücke mithilfe von Phosphat und Hitze zu einem Block verklebt. Das Resultat ist fast nur vom Fachmann zu erkennen. Ein Test unter Sauerbraten-Liebhabern soll klären, ob ein anderer beliebter Industrietrick auffällt: Sebastian Lege zaubert aus wenigen Zutaten ohne Fleisch oder echte Gewürze ein Soßenpulver, das im Handumdrehen angerührt und servierfertig ist. Diese Instantsoße - vergleichbar der, die man für wenige Cent kaufen kann - setzt er nichts ahnenden Testessern vor. Bemerkt jemand den Schwindel? Nebenbei wird erklärt, welchen lebensmittelrechtlichen Unterschied es macht, ob auf der Packung "Braten-Soße" oder "Soße zum Braten" steht. Das am meisten verwendete Pulver der Tütensuppen-Fabrikanten ist Kartoffelstärke. Doch warum? Und wie stellt man das vielseitige Pulver her? "ZDFzeit" liefert die Antworten. Neben fiesen Tricks gibt es auch clevere, wie zum Beispiel die Verwendung von Algen als Alternative zur Chemiefabrik. Synthetische Farbstoffe stehen seit Jahren in der Kritik, doch für viele Farbtöne fehlten bislang natürliche Alternativen, vor allem bei der Farbe Blau. Doch trickreichen Bio-Ingenieuren gelang die Gewinnung eines intensiv blauen Proteins aus Spirulina-Algen, die in einer lichtdurchfluteten Halle in kilometerlangen Glasröhren gezüchtet werden. Mit dem Farbstoff werden bereits viele beliebte Süßigkeiten gefärbt. Außerdem widmet sich die Dokumentation dem kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Schoko und Schokolade. Was nach reiner Wortklauberei klingt, ist in Wahrheit ein beliebter Trick der Lebensmittelindustrie. Denn wo Schoko oder Choco draufsteht, muss keine echte Schokolade drinstecken, denn die unterliegt strengen Kriterien bei den Zutaten. Sebastian Lege demonstriert, wie man ohne Schokolade, nur mit ein wenig Kakaopulver und Billig-Rohstoffen, für den Schoko-Geschmack beispielsweise in der Doppelkeks-Füllung sorgt.
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Die Tricks der Lebensmittelindustrie WIRTSCHAFT UND KONSUM Hackfleisch, Wackelpudding & Co., D 2019
Ob rosiges Hackfleisch, knusprige Fischstäbchen oder Wackelpudding: Die Lebensmittelindustrie hat für jeden Geschmack etwas im Angebot, doch oft trickst sie bei Zutaten und Verpackung. Für "ZDFzeit" deckt Branchen-Insider Sebastian Lege auf, wie raffiniert Hersteller die Vorlieben der Kunden in Profit verwandeln. So bezahlen Veganer viel Geld für billige Zutaten, und das Wörtchen "Typ" erlaubt es, teure Naturprodukte künstlich zu imitieren. Fischstäbchen, Back-Camembert oder Wiener Schnitzel sind nur einige Beispiele aus dem riesigen Angebot panierter Leckereien, die als Fertigprodukte im Supermarkt angeboten werden. Während Paniermehl zu Hause einfach aus altem Brot und Brötchen gemacht wird, ist die industrielle Panade-Herstellung eine Wissenschaft für sich. Produktentwickler Sebastian Lege zeigt beim Ortstermin, wie es funktioniert. Außerdem zerlegt er beliebte Gerichte wie Fischstäbchen in ihre Einzelteile und demonstriert, wie wenig teures Produkt unter immer dickeren Panade-Schichten versteckt wird. Echten Waldmeister haben wohl die wenigsten Deutschen schon einmal gesehen - trotzdem ist Waldmeistergeschmack sehr beliebt, in Bowle zum Beispiel, vor allem aber als glibberiger grüner Wackelpudding für wenige Cent. Weil Waldmeister zu teuer wäre und in großen Mengen auch schädlich sein kann, haben Lebensmittelchemiker schon früh eine künstliche Variante entwickelt - weit weniger komplex als das natürliche Aroma, aber so billig und vielseitig verwendbar, dass die meisten Menschen heutzutage das Imitat für das Original halten. Und Wackelpudding ist nicht das einzige Beispiel für solche Nachahmer-Produkte. Auch bei Pistazien-Eis oder Cappuccino-Pulver sorgen künstliche Aromen für eine Geschmacks- oder Duft-Illusion. Das Lebensmittelrecht schreibt vor, dass solche Imitate den Zusatz "Typ" im Produktnamen tragen müssen - aber der wird auf der Verpackung oft trickreich versteckt. Dosentomaten sind in vielen Haushalten beliebt, vor allem als Soßengrundlage für Pasta oder Pizza. Sie sind preiswert und vor allem: Man muss sich nicht um die lästigen Schalen kümmern. Mit welchem Trick die Industrie das Schälproblem löst, das demonstriert Sebastian Lege in einer selbst gebauten Anlage. Für die hausgemachte Bolognese ist neben den Tomaten noch eine weitere Zutat entscheidend: Hackfleisch. Hygiene spielt dabei eine besonders große Rolle, denn Bakterien können sich auf dem Gehackten besonders leicht ansiedeln. An der Frischtheke gekauftes Hackfleisch muss deshalb möglichst rasch verzehrt werden. Doch wie ist das beim abgepackten? Dort sorgt eine sogenannte Schutzatmosphäre dafür, dass das Fleisch ungeöffnet fünf Tage oder länger haltbar bleibt. Außerdem behält das Produkt eine rosige Farbe. Was steckt in dieser Schutzatmosphäre? Und gibt es unangenehme Nebenwirkungen dieses Schutzgas-Tricks? Ein Fall für Lege und das Lebensmittel-Labor. Wer Käse mag, aber auf tierische Produkte wie Milch verzichten möchte, kann auf ein wachsendes Angebot von Vegan-Käse zurückgreifen. Doch wie geht das überhaupt - Käse ohne Milch? Und welche weiteren Zutaten sorgen für die tierfreie Käse-Illusion? Lebensmittelexperte Sebastian Lege weiß die Antwort und stellt einen eigenen veganen Gouda-Ersatz her, den er von Testessern bewerten lässt. Produktentwickler Sebastian Lege zeigt auch in dieser Folge der "Tricks der Lebensmittelindustrie", wie bei den Lieblingslebensmitteln der Deutschen geschummelt wird. Mal geht Lege vor Ort in die Fabrik, mal demonstriert er in seiner Food-Werkstatt, welche Verfahren und Zutaten in der Industrie zum Einsatz kommen. Und er testet mit Passanten, ob die Kniffe der Hersteller tatsächlich funktionieren.
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Nelson Müllers Lebensmittelreport ESSEN UND TRINKEN Wie gut sind Bio-Tomaten, Edel-Rindfleisch & Schokolade?, D 2018
Sternekoch Nelson Müller widmet sich vier der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen: Honig, Rindfleisch, Tomaten und Schokolade. Dabei lüftet er in der Doku-Reihe so manches Geheimnis. Der Essens-Experte reist zu den Ursprungsorten der Lebensmittel, besucht Felder und Fabriken und zeigt, wie die Hersteller arbeiten. Er prüft Qualitäts-Versprechen und stößt auf dreiste Marketing-Maschen und handfeste Verbrauchertäuschung. Wie gut sind die Produkte, die jeden Tag in Discountern und Supermärkten gekauft werden? So versprechen hochwertige Rinderrassen wie Angus oder Simmentaler Rind exklusiveren Genuss in besserer Qualität. Edel-Rindfleisch zu Discounter-Preisen? Wie soll das gehen? Nelson Müller deckt auf, was sich hinter dem Aufdruck "Simmentaler Fleisch" in vielen Fällen wirklich verbirgt. Und was steckt eigentlich in Honig? Mit durchschnittlich gut einem Kilogramm jährlichem Pro-Kopf-Verbrauch sind die Deutschen Weltmeister im Honigkonsum. Regionale Imker können aber nur einen Bruchteil der enormen Menge liefern, die benötigt wird. Im Jahr 2017 wurden deshalb mehr als 73 Millionen Tonnen Honig aus Ländern wie Argentinien, Mexiko oder der Ukraine importiert. Doch nicht immer erkennt der Kunde, woher die Ware stammt. Und entspricht vermeintlicher Bio-Honig aus China wirklich den strengen Bio-Kriterien? Nelson Müller zeigt, wie manche Honig-Hersteller panschen und der Kunde hinters Licht geführt wird. Außerdem geht der Sternekoch der Frage nach, wie "bio" Supermarkt-Tomaten aus Spanien sind. Der sonnige Süden des Landes ist berühmt-berüchtigt für seine endlosen Obst- und Gemüse-Plantagen. Selbst aus dem All sind die riesigen, von Plastikplanen bedeckten Anbauflächen zu erkennen. Vor Ort in den Gewächshäusern findet der Sternekoch heraus, wie dort billige Bio-Tomaten erzeugt werden - und gibt Tipps, worauf man beim Einkaufen achten sollte. Auch beim liebsten Naschzeug - der Schokolade - folgt Nelson Müller dem Lebensmittel vom Ursprung bis in die Supermärkte und gibt ganz praktische Tipps: Welche Schokoladen schmecken am besten, welche sind am günstigsten, und welche haben die beste Qualität? Sternekoch Nelson Müller zeigt, was in den Lebensmitteln steckt. In unterhaltsamen Verkostungen und spannenden Experimenten schlägt der Sternekoch eine Schneise durch den Waren-Dschungel der Lebensmittel.
ZDFinfo
No-Name oder Marke? WIRTSCHAFT UND KONSUM Der große Lebensmittel-Test mit Nelson Müller Nutella, Kellogg's und Kerrygold
Nutella, Kellogg's und Kerrygold - vieles gibt es als No-Name oder Markenware. Nelson Müller zeigt, wo was drinsteckt - und wann sich die günstigen Varianten lohnen. In umfangreichen Tests untersucht der Sternekoch, was besser schmeckt: Original oder Nachahmer? Außerdem zeigt er, wie es um die Qualität der Produkte steht und warum wir trotz günstiger Alternativen häufig zu den teureren Produkten greifen. Sternekoch Nelson Müller kümmert sich in dieser Folge um das Frühstück der Deutschen. Dabei stellt er bekannte Marken wie Nutella, Kellogg's und Kerrygold auf die Probe. Unterstützt wird er von 100 Probanden, die in einem großen Test Geschmacksunterschiede herausfinden sollen. Bei der Blindverkostung zeigt sich: Die No-Names können oftmals mithalten. Es treten gegeneinander an: Nutella gegen die Schokocreme von TiP, den Geschmackssieger der Stiftung Warentest. Nutella hat kürzlich erst seine Rezeptur geändert und teure Zutaten durch günstige ersetzt. Schmeckt der Brotaufstrich trotzdem besser als das günstige No-Name-Produkt? Kerrygold-Butter wirbt damit, aus hochwertiger Weidemilch zu sein - aber rechtfertigt das den erheblichen Preisaufschlag? Immerhin gibt es irische Butter mittlerweile bei fast allen Discountern. Auch Frühstücksflocken müssen in den Qualitätstest: Sind sie knusprig - oder werden sie schnell matschig? Für eine Überraschung sorgt der Labortest auf das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Produktentwickler Sebastian Lege demonstriert, wie die beliebten Fertig-Croissants von Knack&Back hergestellt werden - und was reiner Alkohol damit zu tun hat.
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No-Name oder Marke? ESSEN UND TRINKEN Der große Lebensmittel-Test mit Nelson Müller Pizza, Tiefkühl-Gemüse und Fischstäb
Pizza, Tiefkühlgemüse, Fischstäbchen - vieles gibt es als No-Name oder Markenware. Nelson Müller zeigt, wann sich billig lohnt, wo das Gleiche drinsteckt und wie die Industrie am Preis dreht. In umfangreichen Tests untersucht der Sternekoch, was besser schmeckt: Original oder Nachahmer? Außerdem zeigt er, wie es um die Qualität der Produkte steht und warum wir trotz günstiger Angebote häufig zum teuren Produkt greifen. Sternekoch Nelson Müller kümmert sich in dieser Folge um beliebte Fertigprodukte der Deutschen. Dabei stellt er bekannte Marken wie Iglo, Frosta und Wagner auf die Probe. Unterstützt wird er von 100 Probanden, die in einem großen Test Geschmacksunterschiede herausfinden sollen. Bei der Blindverkostung gibt es dann auch einige Überraschungen. Es zeigt sich: Die No-Names können durchaus mithalten. Bei bestimmten Produkten aber haben die Marken im "ZDFzeit"-Experiment die Nase geschmacklich vorn. Im Rennen unter anderem: die Salami-Pizza von Wagner. Trotz Markenprodukt hat sie weniger Belag als manch günstige Konkurrenz. Der Teig besteht aus den gleichen Zutaten wie bei den No-Name-Produkten. Kann sie die Tester geschmacklich überzeugen? Auch das Iglo-Schlemmerfilet muss in Sachen Qualität, Preis, Inhaltsstoffen und Geschmack beweisen, warum es besser ist als die günstige Konkurrenz. Frosta setzt beim Tiefkühlgemüse auf Transparenz und weist die Herkunft der einzelnen Zutaten auf der Packung aus. Beim Besuch im Frosta-Werk wird nebenbei ein Geheimnis gelüftet: Hinter mehr als einem No-Name-Gemüse verbirgt sich der Markenhersteller. Außerdem demonstriert Produktentwickler Sebastian Lege, was in sogenannten Hähnchen-Schnitten steckt. Hier drückt die Industrie kräftig die Herstellungskosten, indem sie Fleischreste, Wasser, Phosphat und Geschmacksverstärker einsetzt.
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Die Tricks der Lebensmittelindustrie WIRTSCHAFT UND KONSUM Schummel-Vollkorn, Pflanzendrinks & Co., D 2020
Ob ballaststoffreich oder kalorienarm, laktosefrei oder bio: Die Lebensmittelindustrie hat für jeden Kundenwunsch etwas im Angebot - und Sebastian Lege weiß, welche Tricks sie dabei benutzt. Einmal mehr verblüfft der Produktentwickler mit Einblicken ins Waffenarsenal der Profitjäger. Diesmal reicht das Spektrum von Fake-Vollkorn-Brötchen bis zum Zuckerersatz aus Ernteabfall. Und wer hätte gedacht, dass nicht nur Pandas Bambus essen, sondern auch wir? Die erstaunlichen Verfahren zur Optimierung des Gewinns demonstriert Sebastian Lege mal in seiner "Food-Werkstatt", mal vor Ort bei Herstellern oder Verarbeitungsbetrieben, wo im Mega-Maßstab getrickst wird. Und wie immer sucht er dort den direkten Kontakt zum Verbraucher, täuscht die Sinne und gibt Tipps, worauf jeder beim Einkauf achten kann. Neu dabei: Do-it-yourself-Tipps, denn zum Beispiel bei den beliebten Milchersatz-Produkten sahnt die Industrie kräftig ab, obwohl man etwa Soja- oder Mandelmilch aus günstigen Zutaten schnell und einfach selbst machen kann. Sahnig, cremig, körnig, käsig. Die Konsistenz ist bei Lebensmitteln oft ein entscheidender Genussfaktor - Experten sprechen vom "Mundgefühl". In immer mehr Produkten aber täuschen Pflanzenfasern hochwertigere Zutaten vor - etwa in Frischkäse, Tortellini oder Wurst. Wie das funktioniert, zeigt Sebastian Lege am Beispiel von Kichererbsen-Dip. Traditionell erhält Hummus seine typische Konsistenz durch Zutaten wie Sesampaste und Olivenöl. Pflanzenfasern gehören aber inzwischen - ähnlich wie Gelatine oder Kartoffelstärke - zur Allzweckwaffe der Industrie. Sebastian Lege demonstriert in seiner Werkstatt, wie die Billig-Alternativen für schön viel Volumen sorgen und so hochwertige Zutaten eingespart werden. Auch beim nächsten Trick muss man als Verbraucher ganz genau hinschauen: Woran erkennt man eigentlich Vollkorn-Produkte? Die meisten achten vor allem auf eine dunklere Farbe des Teiges. Doch da setzt die Backwarenbranche an und färbt einfach hellen Teig dunkel. Der Farbstoff ist Malz, hergestellt aus Gerste, ebenfalls ein Getreide, und so fällt das Ganze auf der Zutatenliste nicht auf. Vorteil für die Bäcker: Gefärbtes Feinmehl ist viel einfacher und lukrativer zu verarbeiten als Vollkornschrot. Brote und Brötchen werden in vielen Supermärkten und Discountern auf "Vollkorn" gefärbt, damit Kunden höhere Preise dafür bezahlen - ohne dafür den Mehrwert echter Vollkorn-Produkte zu erhalten. Eine weitverbreitete Verbrauchertäuschung. Vollreife Mangos waren früher ein Luxusobjekt, doch inzwischen gibt es die aromatischen Tropenfrüchte selbst beim Discounter zum erstaunlich günstigen Preis. Möglich ist das nur durch eine frühzeitige Ernte und Kühl-Logistik, die das Verderben der Früchte auf ihrer Reise aus den tropischen Erzeugerländern nach Deutschland vermeidet. Und das bei riesigen Transportmengen - immerhin kaufen wir gut 50 000 Tonnen pro Jahr. Der Trick dabei: Reifekammern. Darin steuern spezielle Gase ganz nach Bedarf den Reifeprozess der Mangos. Wie das funktioniert, zeigt Sebastian Lege beim Besuch eines Großbetriebes für Obstbehandlung. Dort werden Mangos sogar punktgenau den Wünschen der jeweiligen Supermarkt-Ketten entsprechend vorgereift. "ZDFzeit" fragt kritisch nach: Leidet die Qualität dabei? Sind die Gase umwelt- oder gesundheitsschädlich? Und wie wirkt sich der Chemie-Trick auf die Ökobilanz der Fernimporte aus? Der Vegan-Trend ist unaufhaltsam, auch die Furcht etlicher Verbraucher vor Laktose-Unverträglichkeit spielt dabei eine Rolle - und von beidem profitieren Anbieter von Milch-Ersatzprodukten. Ob aus Reis, Sojabohnen, Mandeln, Nüssen oder Hafer - vegane Alternativen zu Kuhmilch gibt es viele. Lebensmittel-Entwickler Sebastian Lege demonstriert in seiner Werkstatt, wie einfach die Rezepte und wie preiswert die Zutaten sind, aus denen solche Produkte hergestellt werden. Jeder Zuschauer kann sie nachmachen - und dabei eine Menge Geld sparen, wie ein Vergleich der Herstellungskosten und der Verkaufspreise verdeutlicht. Besonders, wenn die Veganmilch auch noch zum Aufschäumen für den Latte Macchiato geeignet sein soll, langen die Hersteller ordentlich hin. Wie erklärt die Industrie die extreme Gewinnspanne? Sebastian Lege besucht einen Großproduzenten für Hafermilch und hakt nach.
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Nelson Müllers Lebensmittelreport ESSEN UND TRINKEN Wie gut sind Äpfel, Orangensaft und Bio-Bananen?, D 2020
Bildschöne Äpfel, günstige Bio-Bananen und Orangensaft das ganze Jahr - wie bekommen die Produzenten das hin? Sternekoch Nelson Müller deckt die beliebtesten Tricks rund ums Essen auf. Das Angebot in den Supermärkten lässt kaum einen Wunsch offen: Obst, das nicht nur lecker schmeckt, sondern auch günstig ist und gut aussieht. Wie kann das sein? Nelson Müller entlarvt Verbrauchertäuschungen und gibt Tipps, worauf man beim Einkauf achten sollte. Im Supermarkt lachen Verbraucher praktisch nur noch makellose Äpfel an, einer so schön wie der andere, das ganze Jahr über. Wie das die Hersteller machen, findet Nelson Müller bei einer Reise nach Südtirol heraus. Jeder zehnte in Deutschland verkaufte Apfel kommt aus den Alpentälern Italiens. Hier wachsen Bäume in Reih und Glied unter Plastikplanen. Bis zu dreißig Mal werden die Früchte gespritzt und bis zu einem Jahr lang gelagert. Nelson Müller will wissen: Wie viel an Vitaminen bleibt in den Äpfeln nach der Lagerung enthalten, und wie gut schmecken sie? Ein Test mit erstaunlichen Ergebnissen. In Orangensaft scheint überall das gleiche drin zu sein: 100 Prozent Orangensaft aus Konzentrat steht auf jeder Flasche, egal, ob teuer oder billig. Doch Sternekoch Nelson Müller findet heraus: Hersteller können an vielen Stellen sparen. Es darf mehr Wasser als nötig zugesetzt werden, doch dass auch alle typischen Fruchtaromen nach dem Herstellungsprozess erhalten bleiben, das ist nicht vorgeschrieben. Ist darum teurer Saft dem billigen überlegen? Im Geschmackstest kürt Nelson Müller einen überraschenden Sieger. Kein Bio-Obst ist bei den Deutschen so beliebt wie die Bio-Banane. Doch bei keiner anderen Frucht wird beim Anbau so oft gepfuscht und gegen Auflagen verstoßen. Nelson Müller lässt sich in der Dominikanischen Republik zeigen, wie Bio-Bananen angebaut werden. Und muss erfahren, dass Bio-Kontrollen in weit entfernten Ländern an ihre Grenzen stoßen: Denn tatsächlich gibt es pestizidbelastete Bio-Bananen in deutschen Supermärkten. Auch bei Erdbeeren deckt Nelson Müller eine Verbrauchertäuschung auf. Weil deutsche Erdbeeren bei Käufern besonders beliebt sind, werden mitunter ausländische Erdbeeren als deutsche verkauft. Moderne Messmethoden decken aber die wahre Herkunft auf: Auch die vermeintlich deutschen Erdbeeren einer großen Supermarkt-Kette sind nicht hierzulande gezüchtet worden, sondern kommen von sehr weit weg. Sternekoch Nelson Müller beleuchtet in dieser Dokumentation einige der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen. Mit spannenden Ergebnissen, überraschenden Fakten und Einsichten in die sonst gut gehüteten Geheimnisse der Lebensmittel-Produzenten auf der ganzen Welt.
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Das Fielmann-Imperium DOKUMENTATION Der Marktführer im Qualitäts-Check, D 2019
Fast jede zweite Brille in Deutschland wird bei Fielmann gekauft. Aber wie sieht es hinter den Kulissen des Marktführers aus? "ZDFzeit" stellt Fielmann auf den Prüfstand. Günstige Brillen für wenig Geld - für dieses Image hat Unternehmer Günther Fielmann hart gearbeitet. Heute gehören zum Konzern mehr als 600 Filialen in Deutschland. Und was kaum jemand weiß: Fielmann kauft auch Optiker auf und führt sie unter altem Namen weiter. "Brille: Fielmann": Diesen Slogan kennt in Deutschland dagegen fast jeder. Seit Günther Fielmann 1972 in Cuxhaven sein erstes Geschäft eröffnete, hat sich viel getan auf dem früher so traditionellen Optikermarkt - wo es noch üblich war, im weißen Laborkittel zu bedienen. Oder, wie es der Senior einmal beschrieb: "Ich bin dann in dieses kartellähnliche Gebilde gefahren wie der Habicht in den Hühnerstall." Seine Geschäftsidee: statt teurer Designerbrillen selbst entworfene, modische Brillen zum kleinen Preis. Eine Art Discounter-Prinzip für den Brillenmarkt. Damit revolutionierte er in den 70er- und 80er-Jahren das Geschäft, konnte eine Filiale nach der anderen einweihen. Heute verkauft die Fielmann AG in ihren über 600 deutschen Filialen mehr Brillen als alle anderen Optiker zusammen. "ZDFzeit" durchleuchtet das Brillen-Imperium: Wie fair geht der Konzern mit seinen Mitarbeitern um? Und hält er seine Werbeversprechen tatsächlich ein? Experten prüfen die Qualität der Brillen, Testkäufer checken Beratung und Service. Wird wirklich jede Reklamation anerkannt? Ob Umtausch oder Rückgabe bei Nichtgefallen oder Bestpreis-Garantie - die Kundenzufriedenheit steht laut Fielmann im Mittelpunkt der Firmenstrategie. "Das erzähle ich doch weiter, und dieser Weiterempfehlungseffekt, der schlägt sich viel deutlicher in den Ertragszahlen nieder als die Retouren", erklärt Marketingforscher Prof. Manfred Schwaiger. Beliebt machte sich Fielmann damit in seiner Branche nicht, wegen seiner Werbeversprechen überzog ihn die Konkurrenz mit Klagen, Filialen wurden beschmiert, Türschlösser zugeklebt, Müllcontainer angesteckt. Mitte der 80er-Jahre gab es den Branchenspruch: Optiker mögen zwei Dinge nicht: Leute, die gut sehen, und Herrn Fielmann. Der blieb unbeirrt, trommelte für seine Geschäfte, wenn nötig, mit einem Elefanten in der Fußgängerzone. Heute sind dem Branchenprimus zahlreiche Konkurrenten auf den Fersen: große Optiker-Ketten, kleine Billiganbieter oder Online-Brillenhändler. Fielmann lässt den Markt genau beobachten und versucht, die Mitbewerber beständig zu unterbieten. Inzwischen hat der öffentlichkeitsscheue Günther Fielmann die Geschäftsleitung an seinen Sohn Marc übergeben. Auch der ist für seinen Hang zum Perfektionismus bekannt und wurde vom Vater systematisch zum Nachfolger aufgebaut. "ZDFzeit" konnte den mit 29 Jahren derzeit jüngsten deutschen Konzernchef eines Milliardenunternehmens exklusiv in seinem Arbeitsalltag begleiten.
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Nelson Müllers Nudel-Check DOKUMENTATION Wie gut sind Spaghetti, Tortellini & Co.?, D 2018
Ob mit Tomaten- oder Bolognese-Soße, nach italienischer oder schwäbischer Art - Nudeln sind bei Alt und Jung beliebt. Aber sie gelten auch als ultimative Dickmacher. Stimmt das wirklich? Nelson Müller nimmt für "ZDFzeit" die meistverkauften Pasta-Sorten unter die Lupe. Wie unterscheiden sich billige von teuren Produkten? Sind Nudeln gesünder als Kartoffeln? Der Sternekoch fahndet nach Mogeleien auf der Zutatenliste und Eiern aus der Legebatterie. Die Grundzutaten für Spaghetti, Penne oder Farfalle sind simpel: Hartweizengrieß und Wasser - darin unterscheiden sich die Produkte aus dem Billig-Segment nicht von den hübsch verpackten Marken-Nudeln. Wie aber erklärt sich das große Preisgefälle zwischen 39 Cent und knapp zwei Euro pro Packung? Sternekoch Nelson Müller macht sich auf die Reise nach Parma - zum Weltmarktführer unter den Pasta-Produzenten, und zeigt, was Markennudeln teuer macht. In deutschen Supermärkten und Discountern werden auch viele Eiernudel-Produkte verkauft. Nelson Müller will wissen: Woher stammen die Zutaten? Eigentlich landen bei uns kaum noch Eier aus Käfighaltung im Regal. Aber gerade bei verarbeiteten Produkten wie Nudeln gibt es Schlupflöcher für die Hersteller. Nelson Müller geht der Sache auf den Grund: Welcher Hersteller benutzt noch Eier aus Käfighaltung? In Sachen Gesundheit stellt sich auch die Frage: Was macht tatsächlich dick - Nudeln oder doch die gute alte Kartoffel? Im "ZDFzeit"-Duell essen Testerinnen vier Wochen lang jeweils eine der beliebten Beilagen. Im Ergebnis überrascht, was die Pasta wirklich mit unserem Körper macht. Nelson Müller bezeichnet sich selbst gern als "Afro-Schwabe", denn er ist im Ländle aufgewachsen. Deshalb nimmt er den "ZDFzeit"-Nudelcheck zum Anlass, sein Lieblingsrezept zu kochen: Spätzle, ganz traditionell von Hand geschabt. Außerdem untersucht er, welcher Hersteller von ebenfalls typisch schwäbischen Maultaschen besonders bei den Zutaten spart: Markenhersteller oder Billig-Ware aus dem Discounter? Im großen Test rund um die Nudel kommen immer wieder überraschende Ergebnisse zutage.
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Nelson Müllers Käse-Check WIRTSCHAFT UND KONSUM Wie gut sind Gouda, Camembert & Co.?, D 2018
In Scheiben oder am Stück, mild oder würzig: Käse ist eines der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen. Nelson Müller zeigt, was in Gouda und Co. steckt und worauf man beim Kauf achten sollte. Von Bergkäse bis Mozzarella, Parmesan bis Frischkäse, Gouda bis Gorgonzola, aus Schafs-, Ziegen- oder Kuhmilch - kaum ein anderes Lebensmittel bietet eine vergleichbare Sortenvielfalt wie Käse. Doch wo liegen die Unterschiede bei Preis, Qualität oder Geschmack? Sternekoch Nelson Müller und seine Gäste nehmen bekannte Vertreter des riesigen Sortiments aus Supermarkt und Discounter genauer unter die Lupe. Woran erkennt man schon als Laie die Qualitätsunterschiede? Worin unterscheidet sich nach traditioneller Handwerkskunst hergestellter von industriell gefertigtem Käse - außer im Preis? Das größte Milchwerk Europas ist die Molkerei Sachsenmilch in Leppersdorf. Ein Fabrikgelände, so groß wie 50 Fußballfelder. Nelson Müller lässt sich die Herstellung von jungem Gouda zeigen - dem Renner im Käseregal, von dem in deutschen Supermärkten bis zu zehn Varianten angeboten werden. In der Fabrik wird Gouda in rechteckiger Form produziert, so kann er platzsparend gelagert und ohne Verluste geschnitten werden. Folienreifung, Färbung und eine vollautomatisierte Produktion machen den Käse so günstig. Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, wie die Industrie möglichst billig produziert - und dabei gesetzliche Graubereiche für sich nutzt: So darf sich Gebäck mit gerade einmal 0,1 Prozent Käsepulver tatsächlich "Käse-Cracker" nennen. In Sachen Gesundheit wird Käse nur Gutes zugeschrieben: Voller Mineralstoffe und Vitamine soll er stecken. Aber wie gesund ist Käse wirklich? Was geschieht in unserem Körper, wenn wir täglich Käse essen? Ein Langzeit-Experiment liefert überraschende Ergebnisse. In diesem unterhaltsamen und informativen Lebensmittelcheck steht ein Lebensmittel auf dem Prüfstand, bei dem es nicht nur um Preis und Qualität geht, sondern auch um Frische, Fairness und nicht zuletzt um unsere Gesundheit. Nelson Müller gibt dazu hilfreiche Einkaufstipps und zeigt, welcher Käse wirklich gut ist.
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Das Lidl-Imperium WIRTSCHAFT UND KONSUM Der Discounter im Qualitäts-Check, D 2017
Lange litt Lidl unter einem schlechten Image, ALDI war unangefochtener Discount-König. Kehrt sich dies nun um? Was macht Lidl anders, und wer zieht bei der Boom-Billig-Marke die Fäden? Schicke neue Läden, edlere Präsentation und dazu der vertraute Mix aus Billig- und Markenware - das Lidl-Imperium ist längst ein internationaler Großkonzern. "Beste Produkte in Preis und Leistung" - klingt vollmundig für einen Discounter. Aber wie sieht die Realität aus? Qualität heißt das Zauberwort, mit dem Lidl vom Billig-Image loskommen will und das der Konzern zum Kern seiner Werbestrategie gemacht hat. Durchaus mit Erfolg: Der ewige Zweite mausert sich langsam zum Marktführer unter den Lebensmittel-Discountern. "ZDFzeit" versucht, das Phänomen Lidl zu ergründen, und bittet die Meisterköche Frank Buchholz, Tarik Rose und Chakall zum Test. Sie sollen den Discounter an seinem Versprechen messen. Die als "Beef Buddies" bekannt gewordenen Spitzenköche wissen, wie es um die Qualität von Lebensmitteln bestellt sein muss, wenn die Küche exzellent sein soll. Discounter-Ware gehört normalerweise nicht in ihre Vorstellungswelt. Doch nun sollen sie herausfinden, ob ein Menü aus Lidl-Produkten von einem aus Gourmet-Produkten zu unterscheiden ist. Die gleichen Gerichte, nur andere Preisklassen. Was sich so einfach anhört, ist aber gar nicht so leicht umzusetzen. Der Test beginnt nämlich schon beim Einkaufen. Ist das Sortiment des Discounters ausreichend? Was spart man im Vergleich zum Gourmet-Einkauf? Wie frisch sind die Lebensmittel, und zeigen sich beim Kochen Unterschiede? Der Geschmackstest schließlich fordert vollen Körpereinsatz. Er findet nämlich diesmal im Dunkeln statt. Die Testpersonen können nicht sehen, was sie serviert bekommen. Sind Geschmacks- und Geruchssinn umso mehr geschärft? Das buchstäbliche Blind Date verrät nicht nur, wie schwierig kultiviertes Essen im Finstern ist. Es bringt auch ein überraschendes Ergebnis ans Licht. Die Qualität ist aber nicht der einzige Bewertungsmaßstab für den Discounter. Die Dokumentation wirft auch einen Blick hinter die Firmenkulisse. Da ist der Unternehmensgründer Dieter Schwarz, der sich vor rund 40 Jahren auf den Weg gemacht hat, mit seiner Geschäftsidee den Einzelhandel zu erobern. Über ihn ist so gut wie nichts bekannt, die Öffentlichkeit meidet er konsequent. Sein Konzern allerdings taucht seit einigen Jahren immer mal wieder in den Schlagzeilen auf. Ehemalige Mitarbeiter berichten von erzwungenen Überstunden und Wochenendarbeit, Gewerkschaften klagen über Blockadepolitik und Schikanen gegenüber Betriebsräten. "ZDFzeit" hakt nach, ob an diesen Vorwürfen noch etwas dran ist. Ob Unternehmenskultur oder Warenqualität: "ZDFzeit" nimmt den Discounter beim Wort und prüft, ob sich Lidl wirklich lohnt.
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Deutschlands große Clans DOKUMENTATION Die Bahlsen-Story, D 2018
Diese Folge von "Deutschlands große Clans" erzählt die Geschichte des Gebäck-Imperiums Bahlsen. Gründer Hermann legte mit dem Leibniz-Keks den Grundstein der Firma. Das Buttergebäck mit den 52 "Zähnen" kennen viele Deutsche - seit Generationen. Die Geschichte des Keks-Herstellers beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Rein zufällig gelangen die Bahlsens in den Besitz einer Bäckerei - der Grundstein für das Familienunternehmen. Schon früh ist Hermann Bahlsen mit seinen dünnen "Keksen", die er nach englischem Vorbild backt, erfolgreich. Ganz nebenbei entsteht damit ein neues deutsches Wort. Ursprünglich hieß das Gebäck englisch "cakes", 1911 wird der deutsche Begriff in den Duden aufgenommen. Heute produziert das Unternehmen rund 142 000 Tonnen Kekse, Riegel und Gebäck und exportiert seine Süßwaren in 55 Länder. 2830 Mitarbeiter arbeiten für den Konzern, der 2017 fast 560 Millionen Euro Umsatz erzielte. Gründer Hermann Bahlsen gilt als geschickter Geschäftsmann. Von Anfang an setzt er auf modernes Marketing und technische Innovation. Als erster deutscher Unternehmer führt er in seinem Werk das Fließband ein. Um sein Personal kümmert sich der Firmengründer fürsorglich. Für die Familie hingegen bleibt weniger Zeit. Weil sich seine Frau Gertrud wegen Depressionen häufig in Sanatorien aufhält, wachsen seine vier Söhne quasi elternlos auf und entwickeln ein schwieriges Verhältnis zu Vater und Familie. Der Filmemacherin Heike Nelsen ist es gelungen - dank Einblick in die Firmen- und Privatarchive der Bahlsens -, die besondere Rolle einer weiteren wichtigen Person im Unternehmen zu beleuchten. Martha Hohmeyer steigt als junge Frau bis in die Geschäftsleitung auf. Im beginnenden 20. Jahrhundert ist eine so steile Karriere für eine Frau keineswegs selbstverständlich. Auch für die vier Söhne des Firmengründers gewinnt Martha Hohmeyer eine immer größere Bedeutung, wird zu einer Art Mutterersatz und später für deren Kinder zur "Oma". Als Hermann Bahlsen 1919 mit gerade mal 60 Jahren stirbt, sind die Söhne noch minderjährig - und bereits zerstritten. Neid, Missgunst und Eifersucht prägen das Verhältnis der Brüder untereinander. Der Vater hat versäumt, rechtzeitig die Nachfolge zu klären. Als die Söhne erwachsen sind und in die Geschäftsführung einsteigen, beginnt ein "Hauen und Stechen". Der Zwist prägt auch die nächste Generation: 1999 findet der familiäre Dauerstreit seinen traurigen Höhepunkt. Das Unternehmen wird aufgeteilt: Werner Michael Bahlsen handelt seither mit den Süßwaren, Lorenz Bahlsen mit Salzigem. Sie gehen fortan getrennte Wege. Kurz vor dem 130-jährigen Bestehen des Familienunternehmens teilt Werner Michael Bahlsen 2018 überraschend der Öffentlichkeit mit, dass sich der Clan aus dem Tagesgeschäft zurückziehen will. Ein Manager-Team soll künftig die Geschicke des Unternehmens lenken - zum ersten Mal in der langen Geschichte des Keks- und Süßwarenherstellers. Ist das der Anfang vom Ende des traditionsreichen Familienunternehmens? Oder sichert sich der Konzern so sein Überleben und damit auch die Zukunft der Sippe?
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Kaufland oder Real? WIRTSCHAFT UND KONSUM Der große Einkaufs-Check mit Nelson Müller, D 2019
Sternekoch Nelson Müller präsentiert das Duell der deutschen Mega-Märkte: Kaufland gegen real. Wer kümmert sich mehr ums Tierwohl, wer hat das bessere Bio-Sortiment, und wer ist günstiger? Als sogenannte SB-Warenhäuser bieten Kaufland und real ein riesiges Sortiment - neben Non-Food-Artikeln gibt's Lebensmittel aus allen Preiskategorien. Wie gut aber sind die Eigenmarken der Konkurrenten? Gibt es Qualitätsunterschiede? Und was schmeckt besser? Ob "TiP" oder "K-Classic" - sowohl Kaufland als auch real haben zwei eigene Handelsmarken im Sortiment, jeweils eine günstige und eine etwas teurere. Nelson Müller bittet zum XXL-Geschmackstest und lässt Milchreis, Pudding und Co. gegeneinander antreten. Überraschendes Ergebnis: In der Blindverkostung kommt manch günstige Eigenmarke bei den Probe-Essern sogar besser an als die teure Variante. Die SB-Warenhäuser bieten auch Bio-Lebensmittel an. Bei Kaufland sind es laut eigener Aussage bis zu 1800 Bio-Produkte, bei real dagegen bis zu 4100 Bio-Produkte. Und noch etwas fällt auf: Beide haben auch besonders hochwertige Demeter-Bio-Waren im Sortiment. Was steckt dahinter? Und wie gut sind die Bio-Lebensmittel? Beim Fleisch ist vielen Kunden wichtig, dass die Tiere vor der Schlachtung artgerecht gehalten werden. Wie halten es real und Kaufland mit dem Tierwohl? Nelson Müller hinterfragt, welche Labels Tieren wirklich helfen - und stellt fest, dass einer der beiden Warenhaus-Giganten in Sachen Tierwohl einiges nachzuholen hat. In einem Langzeittest untersucht Nelson Müller außerdem, wo Kunden Markenprodukte günstiger kaufen können. 1500 Daten werden dazu erhoben und ausgewertet, um ein überraschendes Fazit zu ziehen: Nur einer der beiden Konkurrenten ist konstant günstig. Sternekoch Nelson Müller vergleicht in dieser Dokumentation umfassend das Sortiment der beiden großen SB-Warenhausketten, erklärt Hintergründe und lässt Branchen-Insider zu Wort kommen. Damit gut informierte Kunden ihre Macht beim Einkauf besser nutzen können.
ZDFinfo Doku
AIDA oder TUI Cruises? DOKUMENTATION Der Kreuzfahrt-Check, D 2018
Die Deutschen lieben Kreuzfahrten. Aber wie steht es um Preise und Qualität? Wo gibt es ordentliche Kabinen und leckeres Essen? Wer gewinnt den Vergleichstest - AIDA oder TUIs "Mein Schiff"? "ZDFzeit" geht an Bord und nimmt die Erholungsreisen auf See genauer in Augenschein. In unterhaltsamen Tests treten zwei der modernsten Passagierschiffe gegeneinander an. Außerdem im Check: die Schattenseiten des Traumschiff-Urlaubs. 2,2 Millionen Deutsche sind 2017 mit einem Ozeanriesen in See gestochen. Die Branche hat reagiert, immer mehr der schwimmenden Hotels schippern über die Weltmeere. Die AIDA-Flotte zählt derzeit zwölf Schiffe und TUI Cruises sechs "Mein Schiff"-Kreuzer. Beide Reedereien gehören zu den bedeutendsten auf dem deutschen Markt. Aber halten die Angebote, was die Werbung verspricht? In vielfältigen Tests nimmt "ZDFzeit" die Schiffe der beiden schärfsten Konkurrenten unter die Lupe. Es treten an: die "AIDAprima" gegen "Mein Schiff 5". Wer schlägt sich am besten in den Kategorien Preis, Ausstattung und Erholung? In einer umfangreichen Befragung für die Sendung schildern Kreuzfahrt-Urlauber ihre Erfahrungen. Wo drohen die größten Ärgernisse? Sind es tatsächlich Wartezeiten am Büfett oder die erfolglose Suche nach einer Liege auf dem Sonnendeck? Und sind die an Bord gebuchten Landausflüge tatsächlich ihr Geld wert? Zu einem gelungenen Urlaub gehört neben gutem Essen auch die Unterbringung. Wie viel Platz haben die Passagiere, was taugen die Matratzen? Außerdem im Test: Wie gut ist der Service? Wie groß die Auswahl am Büfett? Wie steht es um die Qualität des Essens? Was früher ein exklusives und teures Vergnügen war, ist heute Massentourismus auf dem Meer. Wer aber zahlt den Preis? Wie fair behandeln die Reeder ihre Mitarbeiter? Kreuzfahrtschiffe stehen zudem seit Längerem in der Kritik von Umweltverbänden. Denn sie pusten Unmengen an Ruß und Ultrafeinstaub in die Luft. Nehmen die Reedereien die Kritik ernst, welche Strategien verfolgen sie? "ZDFzeit" liefert kritische Orientierung im Preis- und Angebots-Dschungel der beiden großen Kreuzfahrt-Veranstalter - damit die Traumreise im schwimmenden Hotel gelingen kann.
ZDFinfo Show
Nelson Müllers Essens-Check ESSEN UND TRINKEN Wie gut sind Olivenöl, Lachs & Obst to go?, D 2018
Von Ananas bis Lachsfilet: Wer weiß schon, woher unser Essen kommt? Spitzenkoch Nelson Müller verfolgt den Weg beliebter Lebensmittel vom Erzeuger bis ins Supermarktregal. In seiner Doku-Reihe reist Nelson Müller zum Ursprung des Essens. Kompetent und kurzweilig verbindet er Wissen mit Alltagsnutzen. Er zeigt die Kniffe der Bauern und öffnet die Türen der Lebensmittelindustrie. Was ist im Supermarkt wirklich preiswert und gut? Was steckt in all den Produkten, die jeden Tag in Fachgeschäften, Supermärkten und Discountern gekauft werden? Woher kommt das Billig-Olivenöl? Wie frisch ist vorgeschnittenes Obst im Becher? Und welchen Fisch darf man bedenkenlos essen? Wie funktioniert die Parboiled-Methode beim Reis, und kommen Verbraucher auch mit günstigen Produkten zu besserem Essen? Um das herauszufinden, reist Nelson Müller zunächst dorthin, wo Lebensmittel angebaut oder gezüchtet werden. Der wissenshungrige Spitzenkoch beginnt seinen neuen Lebensmittel-Check direkt beim Erzeuger. So deckt Nelson Müller in seinem Geburtsland Ghana die Wahrheit hinter vermeintlich frisch geschnittenem Obst auf. Denn was im Kühlregal oder im Bahnhofs-Lädchen in Plastik-Schälchen angeboten wird, kommt nicht selten bereits vorgeschnitten und portioniert aus Afrika. Nelson Müller begleitet die Produktion vor Ort. Zurück in Deutschland überprüft er Geschmack, Keimbelastung und Auswirkung auf die Umwelt dieses neuen Lebensmitteltrends. In der Doku-Reihe in modernem Look stellt Nelson Müller Essen auf den Prüfstand. In der Berliner Arminius-Markthalle analysiert, kocht und verkostet der Sternekoch mit Gästen. Dabei gibt er Tipps, welche der beliebtesten Lebensmittel wo am besten und am günstigsten zu kaufen sind.
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heute journal NACHRICHTEN
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Ein Tag im alten Rom GESCHICHTE, D 2016
Der "Terra X"-Dreiteiler "Ein Tag in ..." ist eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Zeitreise in den Alltag vergangener Epochen. Das Leben von Kaisern und Königen ist umfassend erforscht und dokumentiert. Der Alltag von ganz normalen Menschen hingegen ist weit weniger bekannt. Er steckt voller Überraschungen und eröffnet einen neuen, verblüffenden Blick auf unsere Geschichte. Die "Terra X"-Reihe "Ein Tag in ..." beantwortet die Frage, die sich Menschen heute stellen, wenn sie an Geschichte denken: Wie wäre es gewesen, in Berlin zur Kaiserzeit zu leben, im Frankfurt des Mittelalters - oder im alten Rom? Davon berichtet die erste Folge. Der Film erzählt einen Tag im Leben des römischen Feuerwehrmanns Quintus Pompeius Naso im Jahr 80 nach Christus - vom Morgenappell bis zum nächtlichen Brandeinsatz. Quintus' Geschichte ist erfunden, und dennoch ist sie wahr, recherchiert und verdichtet aus historischen Biografien und neuesten Erkenntnissen der Forschung. Mithilfe von Wissenschaftlern rekonstruiert die Dokumentation das Alltagsleben im alten Rom, die Figur von Quintus macht es erlebbar. Im Jahr 80 nach Christus erstrahlt Rom im Glanz neuer Monumentalbauten. Das Kolosseum wird von Kaiser Titus in 100-tägigen Spielen eröffnet. Der Alltag in der Hauptstadt aber ist für die meisten Römer wenig glanzvoll. Mehr als eine Million Menschen drängeln sich auf geschätzten 13 Quadratkilometern Fläche. Damit geht es damals 29-mal enger zu als im heutigen Köln. Dicht an dicht stehen die antiken Mietskasernen, die Insulae. Verheerende Brände sind an der Tagesordnung. Seit den Tagen des Kaisers Augustus gibt es zwar eine militärisch straff organisierte Feuerwehr, und ausgerechnet der als Brandstifter berüchtigte Kaiser Nero hat eine ganze Reihe von Brandschutzvorschriften erlassen. Dennoch brennt es in der Stadt rund 100-mal am Tag. Die Mitglieder der Feuerwehr haben einen Knochenjob. Kein Wunder, dass die meisten der 3500 "Vigiles" so wie Quintus Freigelassene sind - ehemalige Sklaven, die nach ihrer Dienstzeit sämtliche Bürgerrechte und damit bessere Karriereaussichten erhalten können. Sie müssen nicht nur Brände löschen, sondern sie auf ihren Inspektionsrundgängen in den Hochhausschluchten auch möglichst verhindern. Auf dem Weg durch Rom erlebt Quintus die Tücken des Alltags. Abgesehen von der Zahnpflege mit Salbei und Bimsstein findet aus Platzmangel alles auf der Straße statt: Die Rasur, das Frühstück mit verdünntem Wein, sogar der Gang zur Latrine ist öffentlich und nicht einmal nach Geschlechtern getrennt. Als Toilettenpapier dienen in Essigwasser getauchte Schwämme, die man sich kurzerhand teilt. Mithilfe von Funden aus antiken Abwasserkanälen rekonstruiert der Film das Leben auf der Straße, das durch Quintus' Augen erlebbar wird, darunter der ewige Aufruhr bei der Verteilung des staatlich subventionierten Brots an die armen "Proles", die Proletarier Roms. Auch die Lebensbedingungen in den häufig illegal gebauten Hochhaussiedlungen können Wissenschaftler heute sehr genau nachvollziehen: Sie waren teuer, eng und wegen offener Feuer und leicht brennbarer Baumaterialien buchstäblich brandgefährlich. Als Quintus in einer Insula massiven Baupfusch aufdeckt, gerät er in das gefährliche Intrigenspiel römischer Immobilienspekulanten, die ihre Rivalität vor Gericht austragen. Und mit Quintus erlebt der Zuschauer einen Nachmittag im Kolosseum, dessen Hauptattraktionen nicht nur Gladiatorenkämpfe, sondern auch die kaiserlichen Lotterien sind. Er nimmt am abendlichen Vereinsleben teil, bis schließlich ein handfester Feuerwehreinsatz mit darüber entscheidet, ob Quintus' heiß ersehnter Wunsch erfüllt wird - nämlich zu einem vollwertigen Bürger Roms aufzusteigen.
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Rom am Rhein GESCHICHTE Krieg und Frieden, D 2016
Fast 500 Jahre herrschten die Römer am Rhein. In Städten wie Köln entstand eine eigene, römisch-germanische Welt. Doch 69 nach Christus wurde diese durch aufständische Germanenstämme bedroht. Viele unserer Städte wurden von römischen Kaisern gegründet, nach dem Vorbild Roms. Mit den römischen Soldaten hielten Annehmlichkeiten wie Fußbodenheizung und fließendes Wasser Einzug. Der Archäologe Matthias Wemhoff begibt sich auf die Spur der Römer am Rhein. Im Jahr 69 nach Christus verlangten aufständische Germanen von den Ubiern in Köln freien Einlass in deren Stadt sowie die Auslieferung und Tötung aller Römer. Die Ubier waren einer der ersten Germanenstämme, die mit den Römern nicht nur Handel trieben, sondern auch Hilfstruppen für die Armee stellten. Dies trug ihnen den Hass ihrer Nachbarn ein, sodass Kaiser Augustus sie auf das linksrheinische Ufer übersiedelte. Ihre Hauptsiedlung war das Oppidum Ubiorum. Aus diesem wurde 50 nach Christus die "Colonia Claudia Ara Agrippinensium", die "Claudische Kolonie und Opferstätte der Agrippinenser", heute kurz "Köln" genannt. Als der Stamm der Bataver die Stadt belagerte, mussten sich die Ubier entscheiden, ob sie sich dem germanischen Aufstand anschließen oder weiter treu zu Rom stehen sollten. In Köln, wie in vielen anderen von den Römern gegründeten Städten, lebten "Einheimische" und Römer friedlich miteinander, viele waren auch durch verwandtschaftliche Beziehungen verbunden. Seit der Schlacht im Teutoburger Wald, in der Arminius die Römer vernichtend geschlagen hatte, waren sechs Jahrzehnte vergangen. In dieser Zeit hatte sich die römische Kultur auf dem linksrheinischen Ufer ausgebreitet. Die Ubier hatten sich längst an den "Roman way of life" gewöhnt und schätzten Annehmlichkeiten wie frisches, fließendes Wasser, geheizte Häuser und eine geregelte Abwasserversorgung. Würden sie sich dem Aufstand anschließen, liefen sie Gefahr, all das zu verlieren. Würden sie sich nicht anschließen, drohten die Bataver, sie zusammen mit den Römern zu töten.
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Rom am Rhein GESCHICHTE Blüte und Bedrohung, D 2016
"Teile und herrsche": Nach diesem Prinzip regieren die Römer auch am Rhein. Im 3. Jahrhundert nach Christus muss Rom einen Großteil seiner Truppen wieder abziehen. Aus Verbündeten werden wieder Feinde. Unter den Römern entstehen linksrheinisch unzählige Siedlungen. Doch rechtsrheinisch kommt es immer wieder zu Übergriffen. Zur Abwehr errichten die Römer im 2. Jahrhundert nach Christus den Limes. Der Archäologe Matthias Wemhoff begibt sich auf die Spur der Römer am Rhein. Die Pax Romana, der "Römische Frieden", bescherte auch den Städten am Rhein eine Zeit der Blüte. Römische Villen zeugten vom hohen Lebensstandard der Bewohner. Aber auch die Industrie florierte, Glasprodukte vom Rhein waren im ganzen römischen Imperium begehrt. Während das Reich auf der linksrheinischen Seite prosperierte, kam es auf dem rechten Rheinufer immer wieder zu Überfällen der dort ansässigen Stämme der Franken und Alemannen. Um das fruchtbare Land dennoch nutzen zu können, errichteten die Römer im 2. Jahrhundert nach Christus den Limes. 150 Jahre lang schützte der Grenzwall das sogenannte Dekumatenland, doch als die Römer einen Großteil ihrer Truppen in den Osten des Reiches abkommandieren mussten, ließ sich der Limes nicht mehr halten. Der Rhein wurde zur nassen Grenze des Reiches, geschützt durch eine regelmäßig patrouillierende Rheinflotte.
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Rom am Rhein GESCHICHTE Zentrum des Imperiums, D 2016
Im 4. Jahrhundert nach Christus wird die römisch-germanische Provinz zum Zentrum des weströmischen Imperiums. Von Trier aus wird die Christianisierung des Abendlandes vorangetrieben. Die Herrschaft Roms am Rhein hat unzählige Spuren hinterlassen. Besonders viele Monumente befinden sich in der einstigen kaiserlichen Residenz Trier. Man sprach sogar von einem zweiten Rom. Archäologe Matthias Wemhoff begibt sich auf Spurensuche an Rhein und Mosel. Die Römer am Rhein haben nicht nur unzählige Bauwerke hinterlassen, man findet ihre Spuren auch in der Küche. Sie bauten an Mosel, Rhein und Nahe Wein an, der sogar bis nach Rom exportiert wurde, und sorgten für frisches Gemüse in Form von Rucola und Giersch. Das schönste literarische Denkmal setzte der Provinz der römische Präfekt und Geschichtsschreiber Ausonius im 4. Jahrhundert nach Christus mit seinem Gedicht "Mosella", einer Reisebeschreibung in Versform. In dieser Zeit wird Germanien auch zur Keimzelle des katholischen Christentums. Eine wichtige Rolle kommt dabei wahrscheinlich dem Kölner Bischof Maternus zu, der als Vertrauter Kaiser Konstantins gilt. Während die römischen Kaiser in früheren Zeiten die Christen verfolgten, gewähren sie spätestens ab 313 nach Christus mit dem sogenannten Toleranzedikt von Mailand jedermann die freie Religionsausübung. Im Jahr 380 folgt die Ausrufung des Christentums zur Staatsreligion. Von diesem Zeitpunkt an beginnt die Verfolgung Andersgläubiger durch Christen, in deren Verlauf fast alle gallo-römischen Heiligtümer in der Provinz zerstört oder mit christlichen Kirchen überbaut werden. Die damals eingerichteten römischen Bistümer bestehen bis heute. Roms Herrschaft am Rhein endet im 5. Jahrhundert nach Christus, doch sie prägt die "Provinz" bis heute.
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Gladiatoren GESCHICHTE Kampfmaschinen der Antike, D 2014
Im englischen York wurde ein alter Friedhof ausgegraben. Ist es womöglich ein Gladiatorenfriedhof mit über 80 vollständig erhaltenen Skeletten? Diese Annahme gilt es jetzt zu prüfen. Mit der neuesten forensischen Anthropologie und anhand von Kampfrekonstruktionen werden sechs Gladiatoren, die vor 1800 Jahren in der Arena getötet wurden, wieder zum Leben erweckt.
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Warrior Women DOKUMENTATION Gladiatorinnen in Rom, D 2016
Die Geschichte der Gladiatorinnen ist weitgehend unbekannt. Anhand von historischen Fakten wird das Leben der römischen Gladiatorin Aradala erzählt. Als keltische Kriegerin wird sie von den Römern gefangen genommen und wandelt sich in der brutalen Schule zur gnadenlosen Gladiatorin, die den Tod ihrer Mentorin und Freundin in der Arena rächen will. Aradalas dramatische Reise macht anschaulich, wie es jungen Frauen wie ihr gelungen ist, trotz verheerender Zustände zu überleben. Als keltische Kriegerin wird sie von den Römern gefangen genommen und im 2. Jahrhundert an eine Gladiatorenschule am Mittelmeer verkauft. In der brutalen Schule wandelt sie sich von der rebellischen Rekrutin zur gnadenlosen Gladiatorin, die den Tod ihrer Freundin und Mentorin Zonena rächen will, die von der Top-Gladiatorin Achillia getötet wurde. Zeitgenössische römische Autoren, denen wir einen Großteil unserer historischen Kenntnisse verdanken, waren dagegen, dass Frauen in der Arena kämpfen. Doch gerade ihre Entrüstung über Gladiatorinnen liefert heute den Beweis, dass sie existiert haben. Das Marmorrelief von Halikarnassos im British Museum ist ein Denkmal des sagenhaften Kampfes zwischen Amazone und Achillia. Es gehört zu den wichtigsten Beweisen für die Existenz von Gladiatorinnen. In der Episode zu den Gladiatorinnen wird ihr Leben auf dramatische Weise nachgestellt. Im dokumentarischen Abschnitt kommentieren Historiker die Geschichte von Aradala. Außerdem besucht der Film das British Museum, die archäologischen Stätten Ephesus und Halikarnassos in der Türkei sowie das Museum der römischen Stadt Carnuntum in Österreich, in dem eine Gladiatorenschule rekonstruiert worden ist.
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Das unsichtbare Rom - Geheimnisvolle Unterwelt DOKUMENTATION, GB 2014
Rom: Mehr als ein Jahrtausend lang war die Hauptstadt des Römischen Reiches das kulturelle und politische Zentrum der Antike. Und eine so alte Stadt hat ihre Geheimnisse. 2000 Jahre, bevor die Metropolen der Moderne in die Tiefe bauten, gab es in Rom schon eine verborgene Welt unter der Erde. Ein einzigartiges Tunnelnetzwerk, das einer Million Menschen das Leben in der alten Metropole ermöglichte. In den weitverzweigten Tunneln finden sich auch die Relikte längst vergessener Geheimkulte.
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