Espero tua (re)volta

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Espero tua (re)volta

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Dokumentarfilm

Die Ausgangslage: Hunderte öffentlicher Schulen in Brasilien sollen einem rigiden Sparkurs zum Opfer fallen. Vor allem arme und sozial benachteiligte Familien werden darunter zu leiden haben. Nun geschieht Ungewöhnliches: Brasiliens Jugend ist nicht bereit, diesen Kahlschlag widerspruchslos hinzunehmen. Eine Protestbewegung entsteht. Ihr Widerstand wird Jahre andauern. Die brasilianische Filmemacherin Eliza Capai hat diese Proteste begleitet. Es gelingt ihr ein einzigartiges filmisches Porträt ihrer Protagonisten, die - so die Begründung der Jury bei der Auszeichnung der Produktion mit dem 15. Amnesty-Filmpreis Berlinale 2019 - "auf unvergleichlich mitreißende Weise Solidarität und demokratische Werte leben, selbstbewusst ihre Ziele und Träume artikulieren und dabei den Erwachsenen stets einen Schritt voraus sind ." Und weiter heißt es dort: "'Espero tua volta' bricht mit konventionellen Erzählstrukturen und begleitet in seiner non-linearen dokumentarischen Form junge Menschen bei ihrem Ringen um Demokratie und ihrem Kampf für Bildung." Auf der Berlinale 2019 wurde Eliza Capais Dokumentarfilm außerdem auch mit dem Friedensfilmpreis der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedensinitiative Zehlendorf und des Weltfriedensdienstes ausgezeichnet. Auch hier findet die Jury eindrucksvolle Worte der Begründung: "Der Preisträgerfilm zieht uns in einen hochaktuellen und universellen Konflikt: den Kampf um Bildung für alle. Die gesellschaftliche Emanzipation der jungen Generation steht für die politische Dimension dieses Kampfes. Der im Kollektiv entstandene Film überzeugt durch seine intelligente Montage und seine originelle Erzählform. Die mitreißende Dynamik des Films inspiriert uns selbst gewaltfrei gegen den Missbrauch staatlicher Autorität auf die Barrikaden zu gehen."
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Wildnis am Lago Maggiore

Landschaftsbild Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Im Hinterland liegt ganz andere Welt: das Val Grande. Das Tal mit seinem gleichnamigen Nationalpark wurde von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, Wald und Wildnis haben sich dort ungehindert ausbreiten können. Der Naturfotograf Dino Perrotta ist in beiden Welten zuhause. Sein Heimatort liegt am Westufer des Lago Maggiore. Hier treffen mediterrane Atmosphäre und alpine Bergwelt, Campari Soda und Wildnis aufeinander. Im verlassenen Bergland des Val Grande ist für ihn ein reizvoller Kontrast zur touristischen Geselligkeit am Seeufer. Mit dieser Vorliebe ist Perrotta nicht allein. Der Deutsche Rolf Platen, der seit mehr als 20 Jahren ein kleines Urlaubsdomizil über dem See besitzt, entdeckte das Val Grande als begeisterter Bergwanderer für sich. Beide Männer haben sogar ein Buch über ihre Liebe zu dem Bergland geschrieben. Während sich Rolf mehr mit seiner Geschichte und Bergtouren befasst, beschreibt Dino in einem Fotoband seine Liebe zu den wilden Tieren, die im Val Grande leben. Wenn es ihm gelingt, so nah an das Wild zu gelangen, dass es seine Anwesenheit zwar bemerkt, ihn aber nicht als Feind auf zwei Beinen sieht, befällt ihn ein unwahrscheinliches Glücksgefühl. Mit beindruckenden Flugaufnahmen zeigt der Film, wie nah die Wildnis des Val Grande an das Westufer des Lago Maggiore reicht - zwei Welten, verbunden durch Dino Perrotta und Rolf Platen.
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Südtirol - Rund um den Kalterer See

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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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"TV fürs Leben" - so lautet das Motto des Magazins. Dahinter verbirgt sich Informatives aus Bereichen von Religion und Psychologie bis hin zu Gesellschaft und Sozialem.
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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit DOKUMENTATION Sardinien - die Geheimnisse der Nuraghen und des Cantu a tenore, Italien
Über 7000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die "Nuraghi" genannt werden. Die ersten wurden um 1400 vor Christus erbaut. Zwischen die riesigen Blöcke wurden kleine Steine gesteckt, das machte die Steintürme einsturzsicher. Sie gaben einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeers ihren Namen: "Nuraghenkultur". Die alten Sarden haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Ungeklärt ist, ob sie überhaupt eine Schrift benutzten. So bleibt vieles im Dunkeln. Auch was es mit den gewaltigen Turmbauten auf sich hat. Die meisten der Nuraghi finden sich im Inselinnern. Dort besetzen sie in strategisch günstiger Lage die Spitzen von Hügeln, oft sind mehrere in Sichtweite aufgereiht. So spricht vieles dafür, dass sie vor allem der Verteidigung dienten, Schutz boten vor Seeräubern und anderen Eindringlingen, vor Schafdieben und missgünstigen sardischen Nachbarn. Einige, wie auch der zum UNESCO-Welterbe erklärte Komplex Su Nuraxi, bildeten dorfartige Siedlungen. Neben der Burg befanden sich etwa 150 auf Steinfundamenten errichtete Hütten. Von der Religiosität der Nuragher erzählen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Eine präzise ausgeführte Treppe führt unter die Erde in einen ebenso perfekt gearbeiteten Brunnenraum. Beeindruckend ist auch die Deckenkonstruktion in Form einer umgekehrten Treppe. Hier wurden wohl Reinigungs- und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet. Wie Grabungen der Archäologen nahelegen, wurden dabei auch Bronzestatuetten als Votivgaben geopfert, um die Gunst der Götter zu gewinnen. Mit ihren Werken behandelten die nuraghischen Modelleure Themen des Alltagslebens und des Kultes. Auch waren die Bronzetten damals begehrte Handelsobjekte, wie Grabfunde in Ägypten und Etrurien zeigen. Jahrtausende später haben die langgliedrigen Figurinen Künstler der Moderne wie Alberto Giacometti inspiriert. Wie die Nuraghi stellt auch der Cantu a tenore, Sardiniens immaterielles Kulturerbe der Menschheit, die Wissenschaftler vor Rätsel. Manche vermuten die Wurzeln des archaischen Gesangs in der Nuraghenkultur. Sicher ist, dass der Cantu a tenore tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt ist. In ihm spiegeln sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen, ihr enger Kontakt mit der Natur, wider. Seit Menschengedenken wird auf Sardinien der Cantu a tenore von Generation zu Generation über Zuhören und Mitsingen weitergegeben.
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Frankreichs blaue Küste LANDSCHAFTSBILD An der Cote d'Azur
Die Côte d'Azur ist Frankreichs schönster Südbalkon, eine Sehnsuchtsküste seit mehr als 150 Jahren. Die ersten Touristen waren englische Aristokraten, und meist kamen sie im Winter. Heute treffen sich an Frankreichs blauer Küste Jetset und Pauschaltouristen, Jacht-Besitzer und Camping-Urlauber. Der Verkehr ist dicht, aber keine Bausünde und schon gar nicht die überhöhten Preise können die Faszination, die "La grande bleue" ausübt, mindern. Filmemacherin Ulrike Becker beginnt die Reise an der Côte d'Azur in Nizza, der Stadt an der Engelsbucht, der viele bescheinigen, sie habe den schönsten Stadtstrand und die schönste Uferpromenade der Welt. Und die meisten sind sich auch darüber einig, dass in Nizza das kulinarische Herz der Côte d'Azur schlägt. Niemand, der sich durch lokale Spezialitäten wie Fleurs de courgettes, Pissaladière, Socca, Panisse oder Ravioli à la nicoise nicht in Versuchung führen ließe. Vom Strand geht man über die Straße und befindet sich auf dem malerischen Blumen- und Gemüsemarkt der Cours Saleya, um dahinter wiederum in einer der faszinierendsten mediterranen Altstädte flanieren zu können. Le Vieux-Nice, Alt-Nizza, ist ursprünglich, authentisch und bodenständig. Wer es vornehm und ein paar Preisklassen höher haben mag, fährt 35 Kilometer östlich ans Cap Ferrat. Dort begannen vor 100 Jahren die Reichen Europas prachtvolle Villen und Gärten zu errichten, die heute in großer Zahl Russen, arabischen Scheichs und ähnlich vom Schicksal "Begünstigten" gehören. Auf dem Cap Ferrat wirft Ulrike Becker einen Blick hinter die Kulissen des eleganten Grand-Hotel du Cap-Ferrat, wo am Pool einer der berühmtesten Schwimmlehrer der Welt, Pierre Gruneberg, eine erstaunliche Methode praktiziert: schwimmen lernen ohne nass zu werden. Neben gutem Essen, der Sonne und dem Meer findet der Besucher an der Côte d'Azur aber auch Nahrung für die Seele: Kunst, Kunst und nochmals Kunst. Den Versuch, die unzähligen Museen und Galerien vorzustellen, macht Ulrike Becker gar nicht erst, sie folgt lediglich ein paar Stationen von Jean Cocteau und Pablo Picasso, die beide entschiedene Wahl-Mittelmeer-Menschen waren. Cocteau hatte in Villefranche-sur-Mer erstmals "seine" Stadt am Meer entdeckt, Picasso wechselte, nachdem er 1948 aus Paris nach Vallauris übersiedelte, seine Wohnsitze im Süden mehrfach. Beide haben Werke zurückgelassen, die ihre enge Verbundenheit mit der Küste und ihren Menschen bezeugt. Wer Côte d'Azur sagt, denkt immer auch Cannes. Die Großen des Nachkriegsfilms, ob Sophia Loren, Brigitte Bardot, Alain Delon und Gina Lollobrigida, die Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis festgebrannt haben, sind oft die, die in Cannes während des Filmfestivals aufgenommen wurden. Die Dokumentation spürt dem Flair des europäischen Kinos im Hotel Carlton nach, wo damals und heute die Filmwelt während des Festivals zu Hause ist - wenn die Stars nicht gerade nach Saint-Paul-de-Vence gefahren sind, um dem Star-Rummel in dem famosen Gasthaus La Colombe d'Or den Rücken zu kehren.
3SAT Doku
Frankreichs Paradiese LANDSCHAFTSBILD Der Nationalpark Pyrenäen
Die Pyrenäen bilden vom Mittelmeer bis zum Atlantik die mehr als 400 Kilometer lange Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Auf französischer Seite ist ein Viertel der Länge Nationalpark. In dem 500 Quadratkilometer großen, wenig bekannten Schutzgebiet erreichen die Bergwipfel eine Höhe bis zu 3000 Meter, Wasserfälle stürzen viele Hundert Meter in die Tiefe, es gibt stille Bergseen und dunkler Wald wechselt sich mit bunten Bergwiesen ab. Der "Nationalpark Pyrenäen" dient gleichermaßen zum Erhalt dieser großartigen Landschaft als auch dem Schutz seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. An den Klippen von Asté-Beon im Ossau-Tal befindet sich die größte Geierkolonie außerhalb Spaniens. Durch abgelegene Täler und stille Wälder streifen die letzten Braunbären der französischen Pyrenäen. In den Sommermonaten kann man grazile Pyrenäengämse auf den Bergwiesen oberhalb der Baumgrenze beim Klettern beobachten. Sie sind das Symbol des Nationalparks und waren in den 1950er-Jahren nahezu ausgerottet. Seitdem sie jedoch unter Schutz stehen, hat sich ihr Bestand im Nationalpark nahezu verzehnfacht. Einer der Väter dieses Erfolges ist der Ranger Jean-Paul Crampe. Seit 30 Jahren erforscht er im Tal von Cauteret Gämse, niemand kennt die Tiere so gut wie er. In der Einsamkeit der Berge, hoch über dem Vallée d'Aspe, verbringt der Schäfer Patrice Gouin mit seinen 500 Schafen den Sommer. Patrice gehört zu den wenigen Bergbauern, die noch im Rhythmus der Jahreszeiten mit ihrer Herde zwischen Berg und Tal wandern. Die Idylle täuscht, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist der Schäfer auf den Beinen, 365 Tage im Jahr. Glücklich ist er dennoch, niemals würde er gegen einen anderen Beruf tauschen. Die Täler im Nationalpark Pyrenäen sind mit 40 000 Menschen nur dünn besiedelt. Vor allem die jungen Menschen zieht es in der Hoffnung auf einen guten Job in die großen Städte. Stéphanie Augras ging den umgekehrten Weg. Die junge Filmerin kam von Bordeaux nach Bedous, sie tauschte laute Straßenschluchten gegen die Stille einsamer Täler. Rund um das Dorf Bedous findet sie die Motive für ihre Fotos und Filme, von denen schon einige preisgekrönt wurden. Der Nationalpark Pyrenäen lässt da, wo es nötig ist, die Natur ursprünglich sein, fördert zugleich aber auch die Menschen, die hier noch traditionell wirtschaften und somit zum Erhalt dieser einmaligen Bergwelt im äußersten Süden Frankreichs beitragen.
3SAT Doku
Frankreichs Paradiese LANDSCHAFTSBILD Der Nationalpark Port-Cros
Das Mittelmeer ist eines der am meisten geschundenen Seegebiete der Welt. Im Nationalpark Port-Cros, dem ältesten Meeresschutzgebiet Europas, kämpfen Ranger gegen die Zerstörung der Natur. Ölverschmutzung, Müll und Überfischung haben katastrophale Spuren hinterlassen. Auch versammeln sich einmal im Jahr mehr als 60 Taucher auf der kleinen Mittelmeerinsel Port-Cros, um mit den Rangern gegen die so genannte "Killeralge" Caulerpa taxifolia vorzugehen. Die Algen wurden aus dem Pazifik eingeschleppt und sind für die einheimische Unterwasserwelt Südfrankreichs eine ernste Gefahr. Aber nicht nur zu Wasser wird die Natur geschützt. Für einige Amphibien sind die Inseln des Nationalparks zum letzten Rückzugsort geworden. Und im botanischen Konservatorium werden Pflanzen gezüchtet, die im gesamten Mittelmeerraum auszusterben drohen.
3SAT Doku
Frankreichs sonniger Süden LANDSCHAFTSBILD Von Marseille durch die Camargue nach Arles
Marseille, die Hafenstadt an der französischen Mittelmeerküste, ist in Aufbruchsstimmung. Die Millionenstadt mausert sich zu einer Schönheit, seit sie 2013 Kulturhauptstadt Europas war. Jetzt überrascht sie mit frisch polierten Fassaden und nagelneuen Museen. Wenn das keinen Städtetrip wert ist! Von Marseille führt die Reise weiter Richtung Westen in die Camargue - eine faszinierende Sumpflandschaft. Dort leben schneeweiße Pferde, rabenschwarze Stiere und rosa Flamingos in beinah grenzenloser Freiheit. In riesigen Feldern trocknet das berühmte Meersalz. Die zarteste Sorte ist "Fleur de Sel", aber diese "Blume" wird nur im Sommer geerntet. Endpunkt der Reise ist Arles, ein Touristenmagnet, nicht nur wegen des imposanten Amphitheaters mitten in der Stadt, sondern auch wegen Vincent van Gogh. Der niederländische Maler war gefangen vom starken Licht des Südens, malte wie ein Besessener, erlitt aber auch einen tragischen Zusammenbruch und verlor dabei ein Ohrläppchen. Ein trauriger Vorfall, und dennoch: Arles profitiert noch heute davon.
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Zu Gast in Frankreich LANDSCHAFTSBILD Von der Loire bis zum Atlantik
Die Schlösser und Gartenanlagen an der Loire sind Hauptanziehungspunkte für Urlauber. Dazu gehören die Gärten des Château de Villandry oder die des Château de la Bourdaisière bei Tours. Dort sind über 600 verschiedene Arten Tomaten zu bestaunen. Entlang der Loire locken aber auch berühmte Weinregionen wie die des Sancerre. 400 Kilometer weiter nördlich sieht es ganz anders aus: Meterhohe Kreidefelsen überragen türkisgrünes Meer. Zwischen Honfleur, Le Havre und Calais erstreckt sich die Normandie, das Land der Apfelbäumchen und des Calvados. Mit Le Touquet besitzt die Region einen vornehmen Badeort mit bezaubernden Villen aus dem 19. Jahrhundert, der stolz den Beinamen "Paris-Plage" trägt und sich mit seinem breiten Sandstrand auch zu ganz besonderen sportlichen Aktivitäten eignet - für die der beständige Wind sogar von großem Vorteil ist. "Zu Gast in Frankreich" zeigt das Lebensgefühl von der Loire bis zum Atlantik.
3SAT Doku
Auf dem Canal du Midi zum Mittelmeer TOURISMUS
Der Canal du Midi, der "Kanal des Südens", ist der Klassiker für den Hausbooturlaub in Frankreich. Vor über 300 Jahren gebaut, verbindet er Toulouse mit dem Mittelmeer. Tamina Kallert und ihre Freundin Franziska mieten sich ein Hausboot. Ihre Reiseroute streift mittelalterliche Orte wie Carcassonne, führt mitten durch die Weinanbaugebiete des Minervois und des Corbière und durch charmante Städte wie Narbonne und Béziers. Sie genießen diese beschauliche Art zu reisen: das langsame Dahingleiten, die wunderbaren Landschaften und die Begegnungen mit liebenswerten Menschen. Beim Abendessen an Deck lauschen sie dem Zirpen der Grillen, die frischen Croissants zum Frühstück holen sie mit dem Fahrrad im nächsten Ort. Zum Abenteuer werden die vielen Schleusen, schmalen Brückenpassagen und düsteren Tunnel. Der Kanal du Midi, eine der ältesten Wasserstraßen Europas, ist ein Meisterwerk der Technik: 1666 begonnen und in nur 14 Jahren Bauzeit realisiert, hat er 328 Schleusen, Brücken und Tunnel. Einst wichtig für den Weintransport, ist er heute Frankreichs beliebtester Kanal für den Hausbooturlaub. 1996 wurde er zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Für ihr schwimmendes Zuhause auf Zeit brauchen Tamina Kallert und ihre Freundin keinen Bootsführerschein: Eine kurze Einweisung und gutes Kartenmaterial müssen reichen. Kurz hinter Béziers mündet der Canal du Midi in den Etang de Thau. Hier riecht man schon das Mittelmeer. Sicher angekommen im kleinen Hafen von Marseillan, besuchen die beiden Hausboot-Kapitäninnen noch eine Austernzucht und probieren eine frisch geöffnete Auster, bevor sie - endlich - am Strand von Marseillan die Füße in den Mittelmeersand stecken.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Wildnis am Lago Maggiore LANDSCHAFTSBILD
Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Im Hinterland liegt ganz andere Welt: das Val Grande. Das Tal mit seinem gleichnamigen Nationalpark wurde von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, Wald und Wildnis haben sich dort ungehindert ausbreiten können. Der Naturfotograf Dino Perrotta ist in beiden Welten zuhause. Sein Heimatort liegt am Westufer des Lago Maggiore. Hier treffen mediterrane Atmosphäre und alpine Bergwelt, Campari Soda und Wildnis aufeinander. Im verlassenen Bergland des Val Grande ist für ihn ein reizvoller Kontrast zur touristischen Geselligkeit am Seeufer. Mit dieser Vorliebe ist Perrotta nicht allein. Der Deutsche Rolf Platen, der seit mehr als 20 Jahren ein kleines Urlaubsdomizil über dem See besitzt, entdeckte das Val Grande als begeisterter Bergwanderer für sich. Beide Männer haben sogar ein Buch über ihre Liebe zu dem Bergland geschrieben. Während sich Rolf mehr mit seiner Geschichte und Bergtouren befasst, beschreibt Dino in einem Fotoband seine Liebe zu den wilden Tieren, die im Val Grande leben. Wenn es ihm gelingt, so nah an das Wild zu gelangen, dass es seine Anwesenheit zwar bemerkt, ihn aber nicht als Feind auf zwei Beinen sieht, befällt ihn ein unwahrscheinliches Glücksgefühl. Mit beindruckenden Flugaufnahmen zeigt der Film, wie nah die Wildnis des Val Grande an das Westufer des Lago Maggiore reicht - zwei Welten, verbunden durch Dino Perrotta und Rolf Platen.
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Südtirol - Rund um den Kalterer See LANDSCHAFTSBILD
Nirgends zeigt sich Südtirol so mediterran wie rund um den Kalterer See. Er ist einer der wärmsten Badeseen der Alpen und von einem großen Weinanbaugebiet umgeben. Wein hat die Gegend wohlhabend gemacht. Zahlreiche Ansitze und Schlösser prägen die Landschaft. Italienisches Flair spürt man besonders in Bozen. Während die Mehrheit der Südtiroler Deutsch spricht, sind die meisten Bozener italienischer Muttersprache. Neben einer Altstadt aus dem Mittelalter gibt es in der Provinzhauptstadt eine Neustadt aus der Zeit des Faschismus. Der Film stellt zwei junge Südtirolerinnen vor, die ein mehrsprachiges Online-Magazin betreiben, einen Winzer, der Innovationsgeist beweist, und einen Restaurator, der jahrhundertealte Kachelöfen rettet. Ein Architekt erforscht die Bunker des Alpenwalls, ein Verteidigungssystem gebaut im Auftrag Mussolinis. Außerdem führt der Film in das Dorf Tramin an der Weinstraße, Namensgeber der weißen Rebsorte Gewürztraminer. Der Ort sorgt mit der zeitgenössischen Architektur seiner Kellereigenossenschaft und einem der originellsten Faschingsumzüge im Alpenraum für Aufsehen.
3SAT Doku
Erlebnisreisen-Tipp TOURISMUS Italien - Rundreise um den Gardasee
3SAT
ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

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Espero tua (re)volta DOKUMENTARFILM, BR 2019
Die Ausgangslage: Hunderte öffentlicher Schulen in Brasilien sollen einem rigiden Sparkurs zum Opfer fallen. Vor allem arme und sozial benachteiligte Familien werden darunter zu leiden haben. Nun geschieht Ungewöhnliches: Brasiliens Jugend ist nicht bereit, diesen Kahlschlag widerspruchslos hinzunehmen. Eine Protestbewegung entsteht. Ihr Widerstand wird Jahre andauern. Die brasilianische Filmemacherin Eliza Capai hat diese Proteste begleitet. Es gelingt ihr ein einzigartiges filmisches Porträt ihrer Protagonisten, die - so die Begründung der Jury bei der Auszeichnung der Produktion mit dem 15. Amnesty-Filmpreis Berlinale 2019 - "auf unvergleichlich mitreißende Weise Solidarität und demokratische Werte leben, selbstbewusst ihre Ziele und Träume artikulieren und dabei den Erwachsenen stets einen Schritt voraus sind ." Und weiter heißt es dort: "'Espero tua volta' bricht mit konventionellen Erzählstrukturen und begleitet in seiner non-linearen dokumentarischen Form junge Menschen bei ihrem Ringen um Demokratie und ihrem Kampf für Bildung." Auf der Berlinale 2019 wurde Eliza Capais Dokumentarfilm außerdem auch mit dem Friedensfilmpreis der Heinrich-Böll-Stiftung, der Friedensinitiative Zehlendorf und des Weltfriedensdienstes ausgezeichnet. Auch hier findet die Jury eindrucksvolle Worte der Begründung: "Der Preisträgerfilm zieht uns in einen hochaktuellen und universellen Konflikt: den Kampf um Bildung für alle. Die gesellschaftliche Emanzipation der jungen Generation steht für die politische Dimension dieses Kampfes. Der im Kollektiv entstandene Film überzeugt durch seine intelligente Montage und seine originelle Erzählform. Die mitreißende Dynamik des Films inspiriert uns selbst gewaltfrei gegen den Missbrauch staatlicher Autorität auf die Barrikaden zu gehen."
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Liebe macht mutig DOKUMENTATION Zu zweit mit Down-Syndrom
In einer Zeit, in der die Diskussion um die pränatale Diagnostik wieder aufflammt, blickt "37°" in das Leben eines jungen Paares mit Trisomie 21, das seinen ersten Urlaub gestaltet. Ein Test für das geplante Zusammenleben, bei dem auch die Eltern der beiden mitreden werden. Emily (22)und Erik (22) sind seit drei Jahren ein Paar. Sie findet ihn einen "super Typ, gutaussehend und klug". Er mag ihr lustiges, impulsives Wesen. Wegen ihres Downsyndroms haben sie bisher ein bedingt selbstständiges Leben geführt. Beide wohnen noch zu Hause bei ihren Eltern, treffen sich nur am Wochenende zu gemeinsamen Unternehmungen und zum Übernachten. Beide wünschen sich mehr Raum für ihre Partnerschaft, denken ans Zusammenziehen und Heiraten. Emilys Mutter würde das unterstützen, Eriks Mutter macht sich Sorgen. Emily und Erik möchten ihre Liebe und ihre Selbstständigkeit in einem gemeinsamen Urlaub testen - eine Art Generalprobe für die nächsten Schritte. Sie wollen, ganz ohne ihre Eltern, nach Dänemark reisen, in ein Feriendorf für Behinderte. Zwei Betreuer reisen mit und helfen, falls sie mal allein nicht weiterkommen sollten. Wie ist es als junger Mensch mit Downsyndrom, wenn man versucht, auf eigenen Beinen zu stehen? Sich eine Zukunft zu bauen, ohne die Eltern, die bisher rund um die Uhr für einen da waren? Welche Widerstände begegnen ihnen auf dem Weg in die Partnerschaft? Und was bedeutet es für die Eltern? Welche Sorgen machen sie sich um ihre Kinder? Wie viel Stirnrunzeln ernten sie, wenn sie im Umfeld von den Plänen ihrer Kinder erzählen? In einer Welt, in der verstärkt nach Perfektionismus und Selbstoptimierung gestrebt wird und in der die pränatale Diagnostik dazu führt, dass immer weniger Behinderte geboren werden, schaut "37°" in das Leben von jungen Menschen mit Trisomie 21 und zeigt, wie sie es auf ihre Art meistern.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Willkommen Österreich KABARETTSHOW
Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann
3SAT Show
Heimatsound Concerts KONZERT Buck Roger & The Sidetrackers und Express Brass Band
Künstler zum Greifen nah - das bietet diese Konzertreihe ihren Zuschauern. Gezeigt werden Auftritte von authentischen Musikern aller Stilrichtungen aus der Region.
3SAT Show
Heimatsound Concerts KONZERT Scheibsta und die Buben
Künstler zum Greifen nah - das bietet diese Konzertreihe ihren Zuschauern. Gezeigt werden Auftritte von authentischen Musikern aller Stilrichtungen aus der Region.
3SAT Show
Heimatsound Concerts KONZERT Hadé + Felix Kramer
Künstler zum Greifen nah - das bietet diese Konzertreihe ihren Zuschauern. Gezeigt werden Auftritte von authentischen Musikern aller Stilrichtungen aus der Region.
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Auf dem Canal du Midi zum Mittelmeer TOURISMUS
Der Canal du Midi, der "Kanal des Südens", ist der Klassiker für den Hausbooturlaub in Frankreich. Vor über 300 Jahren gebaut, verbindet er Toulouse mit dem Mittelmeer. Tamina Kallert und ihre Freundin Franziska mieten sich ein Hausboot. Ihre Reiseroute streift mittelalterliche Orte wie Carcassonne, führt mitten durch die Weinanbaugebiete des Minervois und des Corbière und durch charmante Städte wie Narbonne und Béziers. Sie genießen diese beschauliche Art zu reisen: das langsame Dahingleiten, die wunderbaren Landschaften und die Begegnungen mit liebenswerten Menschen. Beim Abendessen an Deck lauschen sie dem Zirpen der Grillen, die frischen Croissants zum Frühstück holen sie mit dem Fahrrad im nächsten Ort. Zum Abenteuer werden die vielen Schleusen, schmalen Brückenpassagen und düsteren Tunnel. Der Kanal du Midi, eine der ältesten Wasserstraßen Europas, ist ein Meisterwerk der Technik: 1666 begonnen und in nur 14 Jahren Bauzeit realisiert, hat er 328 Schleusen, Brücken und Tunnel. Einst wichtig für den Weintransport, ist er heute Frankreichs beliebtester Kanal für den Hausbooturlaub. 1996 wurde er zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Für ihr schwimmendes Zuhause auf Zeit brauchen Tamina Kallert und ihre Freundin keinen Bootsführerschein: Eine kurze Einweisung und gutes Kartenmaterial müssen reichen. Kurz hinter Béziers mündet der Canal du Midi in den Etang de Thau. Hier riecht man schon das Mittelmeer. Sicher angekommen im kleinen Hafen von Marseillan, besuchen die beiden Hausboot-Kapitäninnen noch eine Austernzucht und probieren eine frisch geöffnete Auster, bevor sie - endlich - am Strand von Marseillan die Füße in den Mittelmeersand stecken.
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